Montag, 25. Mai 2009

DU BIST "TERRORIST"!



Erst kürzlich haben wir herausgefunden, daß in Deutschland mehr als 82 Millionen versteckte (potenzielle) Terroristen wohnen. Du bist einer davon.

Deswegen Überwachen und speichern wir ab jetzt für sechs Monate alle deine Aktivitäten:
  • Zum Beispiel, wen du anrufst und wann.
  • Wann du dein Handy benutzt und wo.
  • Wann und wo du dich ins Internet einloggst und welche Seiten du besuchst.
  • An wen du E-Mails schreibst und wieso.
Und weil du Terrorist bist, darf das Bundeskriminalamt von nun an auch deinen Computer überwachen. Wir kennen deine Passwörter, schauen uns deine Urlaubsbilder an, verfolgen mit wem du chattest oder stöbern in deinen persönlichen Dokumenten. (siehe Trojanisches Pferd) Wir können alle Daten von deinem Computer herunterladen, verändern oder ganz neue abspeichern

Wir hatten in Deutschland noch nie einen international geplanten Terroranschlag, aber mit dir und den 82 Millionen neuen Terroristen müssen wir gut aufpassen, damit das auch so bleibt. Ein neuer Personalausweis, der unter anderem Fingerabdrücke speichert, mehr Überwachungskameras und noch viele andere Überraschungen sind schon auf dem Weg zu dir (im Video außerdem zu sehen: elektronische Gesundheitskarte, Nackstscanner, Internetzensur usw.

Freitag, 15. Mai 2009

Bilderberg Meeting, Greece 14-17 May 2009


Teil 1


Teil 2


Teil3

Kontrolle der Gesundheit durch den Codex Alimentarius

Codex Alimentarius

Die Lebensmittelrichtlinien des "Codex Alimentarius" sollten eine Schutzvorschrift für Verbraucher werden. Inzwischen haben die unterschiedlichsten Interessengruppen dieses Vorhaben zu ihren Gunsten verändert. Die Gesunderhaltung des Bürgers spielt keine Rolle mehr. Machtinteressen und monetäre Interessen bestimmen den Inhalt dieses Papiers.

Kontrolle der Gesundheit durch den Codex Alimentarius

Die Kommission für den Codex Alimentarius ist eine Institution unter falscher Flagge. Die meisten Menschen haben noch nie etwas von ihr gehört, und die Übrigen erkennen wohl kaum das wahre Gesicht dieser überaus mächtigen Organisation. Laut der offiziellen Kommissions-Website besteht die selbstlose Bestimmung des Gremiums darin, "die Gesundheit der Verbraucher zu schützen und einen fairen Lebensmittelhandel zu gewährleisten, sowie die Abstimmung aller Bemühungen internationaler Regierungen und Nichtregierungsorganisationen um Lebensmittelstandards voranzutreiben."

Der Codex Alimentarius (lat. für "Lebensmittel-Kodex") wird gemeinschaftlich von der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kontrolliert.

Die Geschichte des Codex Alimentarius

Die Geschichte des Codex begann im Jahre 1893, als Österreich-Ungarn befand, dass ein spezielles Regelwerk erforderlich sei, nach dem Gerichtshöfe in Streitfällen um Lebensmittel urteilen konnten.1 Die resultierende Sammlung amtlicher Vorschriften wurde als Codex Alimentarius bekannt. Er war bis zum Niedergang der Doppelmonarchie 1918 in Kraft.

Auf einer Versammlung im Jahre 1962 entschieden die Vereinten Nationen, den Codex zum "Schutze" der Verbrauchergesundheit weltweit wieder einzuführen. Zwei Drittel der Finanzierung des Codex kamen von der WEO, das restliche Drittel von der WHO.

Veränderungen nahmen ihren Lauf

Im Jahre 2002 kamen den beiden Organisationen allerdings schwere Bedenken wegen der Ausrichtung des Codex. Ein externer Gutachter wurde beauftragt, die Leistungen und Erfolge des Regelwerks seit 1962 zu bewerten und die bei der weiteren Arbeit einzuschlagende Richtung zu bestimmen.2 Der Gutachter befand, dass der gesamte Codex umgehend einzustampfen sei.

Zu dem Zeitpunkt schaltete sich die Großindustrie ein und begann, ihren machtvollen Einfluss auszuüben. Die überarbeitete Version des Gutachtens war dann ein abgemildertes Ersuchen an die Kommission, sich um 20 Problempunkte im Codex zu kümmern.

Profite und Kontrollmechanismen

Seit 2002 hat die Kommission für den Codex Alimentarius still und leise ihre Rolle als internationale Organisation für öffentliche Gesundheit und Verbraucherschutz aufgegeben. Gesteuert von der Großindustrie liegt die heimliche Bestimmung des neuen Codex nun darin, die Profite der globalen Firmen-Konglomerate zu erhöhen und gleichzeitig durch die Kontrolle der Nahrungsmittel die Weltherrschaft über die Nahrungsmittel zu erlangen.

USA unterstützt Pharmainteressen

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind klar das dominierende Land hinter der Codex-Agenda. Ihr vordringliches Ziel ist es, den multinationalen Interessen der Pharma-, Agrar- und Chemieriesen nachzukommen. Auf der jüngsten Versammlung in Genf (30. Juni bis 4. Juli 2008) wurde den USA der Vorsitz der Codex-Kommission zugesprochen.3 Man wird unsere gesundheitliche Selbstbestimmung nun noch schärfer beschränken, weiterhin Falschinformationen und Lügen über Nährstoffe und genmanipulierte Organismen verbreiten und gleichzeitig stillschweigend nach Bevölkerungskontrolle streben.

Andere Länder glauben irrtümlich, dass den USA bei der Nahrungsmittelsicherheit die fortschrittlichsten Technologien zur Verfügung stünden. Das ist einer der Gründe, warum die Codex-Kommission weiterhin von den USA dominiert wird: Was sie auch verlangen, ihre Verbündeten (Australien, Argentinien, Brasilien, Kanada, Indonesien, Japan, Malaysia, Mexiko, Singapur und die EU) ziehen praktisch immer mit.

Betrügerisches und todbringendes Werkzeug

Dass die Kommissionsversammlungen über die ganze Welt verstreut abgehalten werden, ist ebenso kein Zufall: Es erlaubt den USA, die Codex-Bestimmungen im Griff zu behalten, weil ökonomisch weniger starke Länder nicht daran teilnehmen können. Die Regierungen vieler solcher Länder (z. B. Kamerun, Ägypten, Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika, Sudan und Swasiland) haben erkannt, dass die Kommission von einem gutwilligen Nahrungsmittel-Kontrollorgan zu einem illegitimen, betrügerischen und todbringenden Werkzeug umgeformt worden ist.

Gesundheitliche Selbstbestimmung ist bedroht

Während die Massenmedien weltweit dem Tagesgeschäft nachgehen und heimlich Angst unter das Volk streuen, indem sie den Blickwinkel auf Terrorismus, Klimawandel, Salmonellen und Nahrungsmittelverknappung richten, werden die wahren Bedrohungen still und leise zur Wirklichkeit . Schon bald wird absolut alles, was Sie in Ihren Mund geben (selbst Wasser - aber natürlich keine pharmazeutischen Erzeugnisse!), streng durch die Kommission für den Codex Alimentarius geregelt sein.

Erpressung durch Sanktionen

Die geplanten Codex-Richtlinien sind ein schwerer Affront gegen die menschliche Selbstbestimmung und die Freiheit, an saubere und gesunde Lebensmittel und Nährstoffe zu gelangen. Und doch haben sie weltweit noch keinerlei Legitimität. Warum sollten wir uns also Sorgen machen? Die demnächst verbindlichen Standards werden für alle Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) gelten. Das sind derzeit 153 Staaten.

Ländern, die den Richtlinien nicht folgen, könnten empfindliche Wirtschafts- und Handelssanktionen auferlegt werden. Sie können die Codex -Standards allerdings vermeiden, indem sie eigene internationale Richtlinien implementieren.

Einige regierungseigene Behörden, wie die Therapeutic Goods Administration (TGA) in Australien, haben offiziell bekannt gegeben, dass die Vitamin- und Mineralstoffrichtlinie des Codex in ihrem Land nicht wirksam werden wird. Zum Beispiel heißt es bei der TGA, dass

"die vorgeschlagenen Codex-Richtlinien für Vitamin- und Mineralstoff-Nahrungsergänzungsmittel in Australien nicht zur Anwendung kommen werden und auch keine Auswirkungen auf die Verfahren haben, nach denen in Australien solche Produkte reguliert werden."4

Regierungen wollen öffentliche Unruhen unterbinden

Im Endeffekt weiß allerdings niemand, welche Gesetze noch verabschiedet werden, bevor die internationale Richtlinienangleichung durch den Codex eintritt. Kein Land ist vor diesen Bestimmungen sicher - egal, was Regierungsbehörden von sich geben, um potentielle öffentliche Unruhen von Vornherein zu unterbinden. Viele Aktivisten für alternative Medizin meinen, dass es hier hauptsächlich darum geht, die Codex -Angelegenheit so lange zu verschleiern, bis es zu spät ist.

Die neuen Richtlinien gleichen einem Massenmord

Einmal in Kraft getreten, sind die Codex-Richtlinien vollkommen unwiderruflich. Die baldige Einführung wurde u. a. für folgende Normen vorgeschlagen:5

Alle Mikro-Nährstoffe (wie z. B. Vitamine und Mineralien) sind als Giftstoffe anzusehen und aus allen Lebensmitteln zu entfernen, da der Codex die Verwendung von Nährstoffen zur "Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Leiden oder Krankheiten" untersagt Sämtliche Lebensmittel (einschließlich Bio-Lebensmittel) sind zu bestrahlen, wodurch alle "giftigen" Nährstoffe entfernt werden (es sei denn, Verbraucher können ihre Lebensmittel selbst vor Ort erzeugen). Ein Vorbote dieser Richtlinienangleichung tauchte im August 2008 in den USA auf - nämlich mit der heimlich gefällten Entscheidung, sämtlichen Kopfsalat und Spinat im Namen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit einer Massenbestrahlung zu unterziehen. Wenn der Schutz der Öffentlichkeit das Hauptanliegen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA ist, warum wurde das Volk nicht über diese neue Praxis informiert? Die genehmigten Nährstoffe werden auf eine von der Codex-Kommission erarbeiteten Positivliste beschränkt. Sie wird so "nützliche" Stoffe enthalten wie Fluorid (3,8 mg pro Tag), das aus ndustrieabfällen erzeugt wird Alle Nährstoffe (z. B. die Vitamine A, B, C und D, sowie Zink und Magnesium), die irgendeine gesundheitsfördernde Wirkung aufweisen, werden in therapeutisch wirksamen Mengen als unzulässig erachtet. Sie sind anteilsmäßig so zu reduzieren, dass ihre Wirkung für die Gesundheit vernachlässigbar wird Die Untergrenze wird auf nur 15 Prozent der empfohlenen Verzehrmenge (RDA) festgesetzt.6 Selbst mit Rezept wird niemand mehr auf der Welt solche Nährstoffe in therapeutisch wirksamen Mengen bekommen können. Die im Codex potentiell erlaubten und für sicher befundenen Nährstoffmengen sind noch nicht festgesetzt.

Hier sind einige Beispiele, was möglicherweise kommen wird (beruhend auf dem derzeitigen EU-System): Niacin: Obergrenze von 34 ìg (Microgramm) pro Tag (die wirksame Tagesdosis liegt aber zwischen 2.000 und 3.000 ìg (Microgramm) Vitamin C: Obergrenze von 65-225 ìg (Microgramm) pro Tag (die wirksame Tagesdosis liegt zwischen 6.000 und 10.000 ìg (Microgramm) Vitamin D: Obergrenze von 5 ìg (Microgramm) pro Tag (die wirksame Tagesdosis liegt zwischen 6.000 und 10.000 ìg (Microgramm) Vitamin E: Obergrenze von 15 IE (Internationale Einheiten) Alpha-Tocopherol pro Tag, obwohl Alpha-Tocopherol an sich als zellschädigend gilt und für den menschlichen Körper giftig ist. (Die wirksame Tagesdosis gemischter Tocopherole liegt zwischen 10.000 und 12.000 IE) Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach unzulässig werden, in Ernährungsfragen in irgendeiner Form Rat zu erteilen. Das beinhaltet auch schriftliche Artikel in Zeitschriften oder im Internet sowie mündlichen Rat an Freunde, Familienmitglieder oder sonst jemanden. Die Verordnung erstreckt sich auf alle Formen der Berichterstattung über Vitamine und Mineralstoffe und auf Ernährungsberatungen. Solche Informationen könnten als versteckte Handelsschranke angesehen werden und Wirtschaftssanktionen für das betreffende Land nach sich ziehen Weltweit sind alle Milchkühe mit dem genmanipulierten rekombinanten Rinderwachstumshormon der Firma Monsanto zu behandeln. Alle Tiere, die der Lebensmittelerzeugung dienen, sind mit starken Antibiotika und körperfremden Wachstumshormonen zu behandeln. Krebserregende und tödliche organische Pestizide werden wieder in erhöhten Mengen in Lebensmitteln erlaubt sein. Darunter sind sieben der zwölf Gefährlichsten (z. B. Hexachlorbenzol, Toxaphen und Aldrin), die auf der Stockholmer Konvention für langlebige organische Schadstoffe im Jahre 2001 von 176 Staaten - auch den USA - verboten wurden7 Der Codex wird gefährliche und giftige Mengen von Aflatoxin in Trinkmilch - 0,5 ppb (Teile pro Milliarde) - gestatten. Aflatoxin entsteht in Tierfutter, das bei der Lagerung verschimmelt ist. Es handelt sich um die zweitstärkste (nicht mit Strahlung zusammenhängende) Krebs erregende Substanz die wir kennen Die Anwendung von Wachstumshormonen und Antibiotika wird für alle Viehbestände, Geflügelarten und im Wasser gezüchteten Tiere, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, vorgeschrieben Der weltweite Einsatz ungekennzeichneter genmanipulierter Organismen in Feldfrüchten, Tieren, Fischen und Pflanzen wird vorgeschrieben Es werden erhöhte Mengen von für Menschen und Tiere giftigen Pestizid- und Insektizidrückständen zugelassen.

Der Plan: Bevölkerungskontrolle

Seit 1995 verfährt die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA nach der rechtswidrigen Methode, die US-Lebensmittelgesetze durch internationale Standards (also den Codex) zu ersetzen, selbst wenn die Standards noch gar nicht komplett sind.8 Überdies haben die USA 2004 das Mittelamerikanische Freihandelsabkommen mitbegründet. Es ist nach US-Gesetzgebung rechtswidrig (nach internationalem Recht aber legal) und verpflichtet die USA, die Codex-Richtlinien einzuhalten.9

Wenn die Richtlinien erst einmal eingeführt sind, gibt es keine Möglichkeit mehr, zu den althergebrachten Normen zurückzukehren. Allerdings können einzelne Staaten Normen einführen, die strenger als der Codex sind. Ein Beispiel hierfür ist die Nahrungsergänzungsmitteldirektive der Europäischen Union. Sobald der Codex in irgendeiner Region befolgt wird, ist er aber definitiv unwiderruflich, solange noch ein Land Mitglied in der WTO ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Richtlinien in irgendeiner Weise zu widerrufen, auszutauschen oder abzuändern.10, 11, 12

Die USA sind federführend

"Bevölkerungskontrolle gegen Geld" - so lässt sich der neue Codex Alimentarius am einfachsten umschreiben. Er wird faktisch durch die USA gesteuert und primär von den Pharmariesen kontrolliert - mit dem Ziel, die Weltbevölkerung von ihren derzeit geschätzten 6,662 Milliarden auf tragfähige 500 Millionen zu dezimieren.

Das ist eine Reduktion um annähernd 93 Prozent. Interessanterweise zählte die Bevölkerung der amerikanischen Ureinwohner auf dem Gebiet der USA vor dem Eintreffen der Europäer in Amerika etwa 60 Millionen.13 Heute schwankt sie um 500.000 - eine Reduktion um etwa 92 Prozent als Ergebnis einer Regierungspolitik des Völkermordes, des Verhungernlassens und Vergiftens.

Bevölkerungskontrolle durch Mord

Der Codex weist Ähnlichkeiten zu anderen Bevölkerungskontrollmaßnahmen auf, die von den Regierungen der westlichen Welt im Verborgenen vorgenommen werden. Beispiele sind die Einschleusung von DNS schädigenden und latent immunsuppressiven Mitteln in Impfstoffe (siehe die als Waffe eingesetzte Vogelgrippe und AIDS), der Süßstoff Aspartam, Chemtrails, Chemotherapie als Mittel zur Krebsbekämpfung und RU486 (die von der Rockefeller-Dynastie finanzierte Abtreibungspille).

3 Milliarden Todesopfer in den nächsten 10 Jahren

Die WEO und die WHO schätzen, dass allein die Einführung der Vitamin- und Mineralstoffrichtlinie innerhalb von zehn Jahren mindestens drei Milliarden Todesopfer fordern wird. 14 Eine Milliarde Menschen wird verhungern, und zwei Milliarden werden an vermeidbaren, durch Unterernährung verursachten degenerativen Krankheiten sterben, z. B. an Krebs, Herzkranzgefäßerkrankungen und Diabetes.15, 16

Dem Verbraucher wertlose, entmineralisierte, pestizidverseuchte und verstrahlte Lebensmittel unterzuschieben - das ist die schnellste und wirkungsvollste Methode, um einen profitablen Anstieg von Mangelernährung und vermeidbaren degenerativen Krankheiten zu erzeugen, gegen die die zweckmäßigste Vorgehensweise natürlich eine toxische pharmazeutische Heilbehandlung ist. Tod gegen Profit - darum geht es heutzutage.

Profit durch Krankheiten

Die Pharmaindustrie hat auf die Codex-Richtlinienangleichung seit Jahren gewartet. Eine unwissende Weltbevölkerung, die körperlich schneller degeneriert und damit die Profite steigen lässt, ist das höchste Ziel der ungeheuerlichen, im Verborgenen agierenden Lenker jener korrupten Handelsorganisation, die angeblich auf die Verbrauchergesundheit acht gibt.

Sich mit eigenen nationalen Normen zur Wehr setzen

Dr. Rima Laibow, die medizinische Leiterin der Natural Solutions Fundation, hat gegen die US Regierung rechtliche Schritte eingeleitet. Sie kämpft für unsere gesundheitliche Selbstbestimmung und nimmt als öffentliche Beobachterin weiterhin an jeder Versammlung der Codex -Kommission teil. Auch hat sie sich mit Delegierten verschiedener Staaten getroffen, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass einzelne Länder eigene Lebensmittel-Standards implementieren können, die besser und sicherer sind als die durch den Codex vorgeschriebenen.

Sicherere Standards abzufassen ist offensichtlich keine schwere Aufgabe, und viele Staaten können wohl die mangelhaften und später unwiderruflichen Richtlinien umgehen, die die Kommission einzuführen versucht.17

Wie uns die USA ihre Standards aufdrücken

Die letzte Versammlung der Codex-Kommission in Genf endete mit interessanten Ergebnissen. Eine lange vor sich hinschwelende Verbitterung kam zum Vorschein, als die USA wieder einmal den einseitigen Themenkatalog der Pharma-, Agrar- und Chemieriesen durchdrücken wollten, ohne zu berücksichtigen, was viele andere Länder zu sagen hatten.

Wenn die USA einen Staat nicht zu Wort kommen lassen wollen, verweigert das Gastgeberland der Konferenz normalerweise den offiziell Delegierten die Visa. Etliche Staaten haben gegen diese Verfahrensweise protestiert und erklärt, dass aus diesem und anderen Gründen die in ihrer Abwesenheit gefällten Beschlüsse keine internationale Legitimität besitzen.

Ein wichtiger Streitpunkt ist die standhafte Weigerung der Vereinigten Staaten und der Codex-Kommission, genmanipulierte Organismen (GMOs) als solche zu kennzeichnen. Japan, Norwegen, Russland, die Schweiz sowie praktisch alle afrikanischen Länder und 26 Staaten der Europäischen Union kämpfen nun seit fast 18 Jahren für die Einführung einer Pflichtkennzeichnung genmanipulierter Organismen.

Bush - das Übel dieser Welt

Die USA sehen diese irrigerweise als gleichwertig mit nichtmanipulierten Organismen an - ein Standpunkt, der allein auf einer 1992 erlassenen Durchführungsverordnung des damaligen Präsidenten George H. W. Bush basiert. Kein einziges genmanipuliertes Produkt wird dementsprechend irgendwelchen Lebensmittelsicherheitstests unterzogen, bevor es in die Nahrungskette der USA entlassen wird. Die FDA weigert sich, sicherheitsrelevante Daten zu überprüfen; es wird lediglich eine einzige Voruntersuchung im Frühstadium der Entwicklung des GMOs durchgeführt.

Gegner des US-Kurses, genmanipulierte Lebensmittel nicht zu kennzeichnen, schließen aus all dem, dass die USA eine solche Kennzeichnung gar nicht wollen. Es werden wohl rechtliche Konsequenzen (z. B. die Haftbarmachung von Herstellern und der US-Regierung) befürchtet, wenn sich die Spuren solcher Lebensmittel zurückverfolgen lassen.

Wenn Millionen Menschen geschädigt oder getötet werden, weil die eingesetzten DNS-Promoterviren und Markerbakterien mit den dynamisch -veränderlichen Strukturen des menschlichen Körpers reagieren und instabil werden, könnte das zu Millionen von Gerichtsverfahren führen. Wenn sich die Spuren der gentechnisch manipulierten Anteile aber absolut nicht zurückverfolgen lassen, kann die Haftbarkeit von Unternehmen oder der Regierung auch schlecht beurteilt werden.

Am Ende leidet die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Einige Wissenschaftler in der FDA haben wegen der Gefahren wiederholt davor gewarnt , genmanipulierte Organismen in die allgemeine Lebensmittelversorgung hineinzulassen. Sie wurden aber regelmäßig ignoriert oder überstimmt.

Im Vorfeld der Genfer Versammlung traf sich der Codex-Ausschuss für Nahrungsmittelkennzeichnung in Ottawa, Kanada (28. April bis 2. Mai 2008). Mehrere Länder, die die Kennzeichnung verpflichtend einführen wollen, waren am Ende des Treffens verärgert, weil die von der südafrikanischen Delegation vorbereitete empirische Studie über die Gefahren solcher GMOs durch den Ausschuss nicht objektiv analysiert worden war.

Wann wacht die Menschheit endlich auf?

Das Papier schilderte die Notwendigkeit einer Pflichtkennzeichnung wurde aber ignoriert und später aufgrund des von den USA ausgeübten Drucks zurückgezogen. Im Ergebnis beabsichtigen jetzt etliche Staaten, die Codex-Vorgaben zu verwerfen und ihr eigenes Kennzeichnungssystem für genmanipulierte Organismen einzuführen, um so die Verbreitung "tödlicher" Nahrungsmittel zu beschränken. Das Ganze entwickelte sich zu einem echten Dilemma für die WEO und die WHO.

Nach Aussage von Dr. Laibow sind die beiden Organisationen bei der letzten Versammlung in Genf endlich eingeschritten und haben beschlossen , ein Programm zur Identifizierung schwacher Verunreinigung von Nahrungsmitteln mit GMOs auf die Beine zu stellen.

Was genau unter "schwacher Verunreinigung" verstanden wird, hängt immer noch von den Normen der einzelnen Länder ab. Beispielsweise gestatten die USA bei Bioprodukten derzeit einen Verunreinigungsgrad mit genmanipulierten Organismen von bis zu 10 Prozent - das ist höher als jedes andere Codex-Mitgliedsland. Diese Produkte dürfen dann verblüffenderweise immer noch das "Biolebensmittel-Zertifikat" [USDA Certified Organic] des US-Landwirtschaftsministeriums tragen. Einige Regierungen wie die Europäische Union erlauben nur 0,9 Prozent Verunreinigung, während andere lediglich 0,1 Prozent gestatten.

Dass die WHO und die WEO den Begriff "Verunreinigung" verwenden, zeigt indes, dass es sich hier nicht einfach nur um eine Beimischung genmanipulierter Organismen in normale Lebensmittel handelt. Der Ausdruck ist bemerkenswert, weil die Studien über die Gefahren, die von genmanipulierten Organismen ausgehen, nicht länger verleugnet werden können.

Die USA haben einer solchen Bezeichnung natürlich vehement widersprochen, diesmal jedoch vergeblich.

Wiewohl die WHO und die WEO noch nicht so weit gegangen sind, eine Pflichtkennzeichnung genmanipulierter Organismen vorzuschreiben, ist ihre Anerkennung der Tatsache, dass damit Nahrungsmittel verunreinigt werden können, doch ein großer Gewinn für die gesundheitliche Selbstbestimmung.

Diese Anerkennung in eine Regelung zur Pflichtkennzeichnung zu fassen ist der nächste logische Schritt, aber dafür ist noch Einiges zu tun.


Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de

Donnerstag, 14. Mai 2009

Der Todesbefehl kommt per Satellit


Mikrochip (Symbolbild).

Es klingt wie ein Szenario aus einem düsteren Fantasy-Streifen: Ein Erfinder aus Saudi-Arabien meldete einen Mikrochip zum Patent an, der es ermöglicht, Menschen zu überwachen und per Knopfdruck zu töten.

Mikrochip, Patent, Satellit. Nach den Plänen des Antragstellers würde der Killerchip den Menschen unter die Haut implantiert werden. Über einen Satelliten wäre es somit möglich, den Träger des Chips zu orten.

Eine Spezialversion der Erfindung beinhaltet zudem eine "Strafkammer". Gefüllt mit Gift könnte diese per Fernsteuerung geöffnet werden. "Wenn wir diese Person aus Sicherheitsgründen eliminieren wollen, dann wird dieses Mittel in seinen Körper durch Fernsteuerung über die Satelliten freigesetzt", wird der Wortlaut des Antrags in einer dpa-Meldung zitiert.

Durch den Chip wäre es also möglich, einen Menschen per Knopfdruck via Satellit zu töten. Eine Genehmigung des Antrags ist nicht in Aussicht. Patente auf Erfindungen, die gegen die guten Sitten oder die öffentliche Ordnung verstoßen, werden nach Auskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes nicht erteilt.


So ein Scheiß existiert vielleicht schon, es laufen nur noch Kranke herum. Alle Religionen – wie auch immer Sie heißen – haben versagt, weil der Mensch an sich versagt.

Quelle: http://www.dpa.de

Im Dezember 2009 tritt der CODEX ALIMENTARIUS in Kraft



Im Dezember 2009 tritt der CODEX ALIMENTARIUS in Kraft, wenn wir uns nicht dagegen wehren. Das ist ein Gesetz, welches festlegt, daß
  1. biologische Nahrung bestrahlt werden muß,
  2. Genfood in biologischer Nahrung nicht mehr kennzeichnungspflichtig ist,
  3. Genfood überhaupt nicht kennzeichnungspflichtig ist,
  4. beinahe alle homöopathischen Mittel vom Markt genommen werden müssen,
  5. alle Heilkräuter verboten werden müssen,
  6. die meisten alternativen Heilweisen und -verfahren verboten werden müssen,
  7. alternative Kindergarten und Schuleinrichtungen verboten werden müssen
und vieles mehr.

Weitere Informationen finden sich unter http://www.eliant.eu/new/

Firma kündigte Müllmann wegen »Entnahme von Abfall«

Ist die Aneignung eines weggeworfenen Möbelstücks Diebstahl? Diese Frage beschäftigt ein Gericht in Mannheim. Dort wurde Mehmet G., angestellt bei einer Abfall-Entsorgungsfirma, fristlos entlassen – weil er ein Kinderbett, das er im Müll gefunden hatte, mit nach Hause nahm.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,624886,00.html

Mittwoch, 13. Mai 2009

Wahlgeschenke 2009



Wie lächerlich und verlogen,dreist die Politikerinen doch versuchen über den Umweg der sog.Steuergeschenke an eure Wählerstimmen dieses Jahr zu kommen,natürlich werdet ihr wieder alle diesen lausigen Köder schlucken und zu den Wahlurnen marschieren,und eure Stimmen den Schwarzen,Roten,Grünen,Gelben oder Braunen geben,um nach der WAHL WIEDER doof aus der Wäsche zu schauen.

Geistig könnte man es so erklären,ein Kind wird von einem Verbrecher auch mit Süssigkeiten in den Wagen gelockt und dann vergewaltigt,so in etwa darf man sich das "degenerierte" Hirn eines "Durchschnittsbürgers" vorstellen,nachdem er mit seinen Steuergeldern die Banken refinanziert hat,der Staat die ihm unterstellten Aufgaben vernachlässigt hat und die Filetstücke seines Landes verschenkt und verscherbelt hat,geht er jetzt seinen Bürgern an die Wäsche,und falls die nicht wollen,einfach mehr Überwachung,und die sagen bestimmt JA zur Überwachung,sobald ein "Bärtiger"um die Ecke huscht,wie war das nochmal mit der geistigen Reife und Flexibilität,fürn Arsch solange der Lutscher mundet,woher kommt den das viele Geld aufeinmal,obwohl wir doch in der schlimmsten Krise seit 1929 stecken,anscheinend reicht eine Medienpower mit den Wiederholungsnachrichten einer sich abschwächenden Konjunkturflaute oder der "Boden"der Finanzkrise sei erreicht um die Menschen wieder in ihrem materiellen "Schlummermodus" zu schicken.

Dienstag, 12. Mai 2009

Sir Winston Peres



Sir Winston Peres

Von URI AVNERY, 13. Mai 2009

ALS ERSTES möchte ich mich bei all den guten Frauen entschuldigen, die im ältesten Gewerbe der Welt tätig sind.

Ich hatte vor kurzem Shimon Peres als einen politischen Prostituierten beschrieben. Eine meiner Leserinnen hat heftig dagegen protestiert. Sie wies darauf hin, Prostituierte verdienten ihr Geld auf ehrliche Weise; sie hielten, was sie versprechen.

Unser Präsident dagegen sagt nur durch Zufall die Wahrheit. Er ist ein politischer Betrüger und ein politischer Heuchler. Auch zu ihm passen die Worte Winston Churchills über einen früheren Ministerpräsidenten: „Der ehrenwerte Gentleman stolpert zuweilen über die Wahrheit, aber er eilt schnell weiter, als sei nichts geschehen.“ Oder auch die Worte des früheren Ministers Amnon Rubinstein über Ariel Sharon: „ Er errötet, wenn er die Wahrheit sagt.“

Wie ein reisender Händler, der gefälschte Produkte anbietet, verkauft Peres jetzt die Ware mit Namen Binyamin Netanyahu. Er präsentiert der Welt einen Netanyahu, den wir nie gekannt haben: ein Friedensmacher, ein Inbegriff der Aufrichtigkeit, ein Mann mit keinen anderen Ambitionen, um als Gründer in die Geschichte des palästinensischen Staates einzugehen; ein Gerechter, der alle nicht-jüdischen Gerechten in den Schatten stellen will.

DOCH ALL diese Lügen sind nichts im Vergleich, den Holocaust zu trivialisieren.

In einigen Ländern ist dies ein Verbrechen, das mit Gefängnisstrafe geahndet wird. Das Trivialisieren hat mehrere Gestalten, z.B. die Behauptung, dass es nie Gaskammern gegeben habe. Oder, dass nicht sechs Millionen Juden getötet worden seien, sondern nur Sechshunderttausend. Aber die gefährlichste Form der Minimierung ist der Vergleich des Holocausts mit vorübergehenden Ereignissen, indem man ihn ‚in ein Detail der Geschichte’ verwandelt, wie Jean-Marie Le-Pen in infamer Weise sagte .

In dieser Woche beging Shimon Peres genau dieses Verbrechen.

Wie ein Lakai, der seinem König voranschreitet und Blumen streut, flog Peres in dieser Woche in die USA, um den Boden für Netanyahus nächsten Besuch vorzubereiten. Er drängte sich selbst einem unwilligen Barack Obama auf, der ihn empfangen musste.

Er benahm sich wie ein neuer Winston Churchill, der Mann, der die Welt seinerzeit vor dem Aufstieg Nazi-Deutschlands warnte, und sagte in schwülstiger Rede : „Als Juden können wir den Iran nur mit Nazi-Deutschland vergleichen.“

Zu diesem Satz müssen wenigstens drei Dinge gesagt werden: a) er ist nicht wahr, b) er trivialisiert den Holocaust und c) er reflektiert eine katastrophale Politik.

ÄHNELT DER Iran wirklich Nazi-Deutschland?

Ich liebe das Regime dort keineswegs. Als engagierter Atheist, der auf einer totalen Trennung zwischen Staat und Religion besteht, bin ich gegen ein Regime, das sich auf religiöse Glaubenssätze gründet – im Iran, in Israel und in jedem anderen Land.

Außerdem liebe ich Politiker wie Mahmud Ahmadinedschad nicht. Ich bin allergisch gegen solche Führer, die auf Balkonen stehen und zu den Massen drunten Reden halten; ich verabscheue Demagogen, die die niedrigsten Instinkte von Hass und Angst ansprechen.

Leider ist Ahmadinedschad nicht der einzige dieses Typs. Tatsächlich ist die Welt voll davon, und einige unter ihnen sind die ergebensten Unterstützer der israelischen Regierung. Auch in Israel fehlen uns an solchen Leuten nicht.

Aber der Iran ist kein faschistischer Staat. Offensichtlich gibt es dort eine Menge Freiheit, einschließlich der Meinungsäußerung. Ahmadinedschad ist nicht der einzige Präsidentschaftskandidat in der gegenwärtigen Wahlkampagne. Es gibt noch eine Anzahl anderer, einige von ihnen sind radikaler, einige weniger radikal.

Der Iran ist auch kein antisemitischer Staat. Eine jüdische Gemeinde lebt dort, und ihre Mitglieder weigern sich zu emigrieren, da sie dort ein angenehmes Leben führen können. Sie erfreuen sich religiöser Freiheit und haben im Parlament einen Vertreter. Selbst wenn wir solche Berichte nicht als bare Münze nehmen, ist es klar, dass Juden im Iran nicht wie Juden im Nazi-Deutschland verfolgt werden.

Und was am meisten zählt: der Iran ist kein aggressives Land. Es hat seine Nachbarn seit Jahrhunderten nicht angegriffen. Der lange und blutige Irak-Iran-Krieg war von Saddam Hussein begonnen worden. Es sollte auch daran erinnert werden, dass Israel damals (im Gegensatz zu den USA) die iranische Seite unterstützt und sogar mit Waffen versorgt hat. (Eine solche Aktion wurde zufällig in der Irangate-Affäre aufgedeckt.) Vor der Khomeini-Revolution war der Iran der wichtigste Verbündete Israels in der Region .

Ahmadinedschad hasst Israel. Aber es war bestritten worden, dass er mit der Vernichtung Israels gedroht habe. Es sieht so aus, als ob der wichtigste Satz in der berühmten Rede (im Oktober 2005) falsch übersetzt war: Er erklärte nicht seine Entschlossenheit, Israel von der Landkarte zu löschen, sondern drückte seine Meinung aus, Israel werde von der Landkarte verschwinden.

Offen gesagt, ich denke nicht, dass es zwischen den beiden Versionen einen großen Unterschied gibt. Wenn der Führer eines großen Landes voraussagt, dass mein Staat verschwindet, dann beunruhigt es mich. Wenn dieses Land alles Mögliche tut, um Nuklearwaffen zu produzieren, dann beunruhigt mich das sogar noch mehr. Ich ziehe Schlüsse – aber davon später.

Außerdem ist Ahmadinedschad – anders als Hitler - nicht die oberste verantwortliche Führungspersönlichkeit des Landes. Er steht unter der wirklichen Führung, die aus Klerikern besteht. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dies sind keine Abenteurer. Im Gegenteil sind sie sogar sehr ausgewogen, behutsam und klug. Nun versuchen sie vorsichtig, einen Weg des Dialogs mit den USA, um eine Übereinkunft zu erreichen, ohne ihre regionalen, ganz normalen Ambitionen dabei zu opfern.

Kurz gesagt: die Reden eines einzelnen demagogischen Führers verwandeln ein Land nicht in ein Nazi-Deutschland. Iran ist kein verrücktes Land. Es hat kein wirkliches Interesse an Israel-Palästina. Seine Interessen liegen im Gebiete des Persischen Golfes, und es wünscht, seinen Einfluss auf die arabische Welt zu vergrößern . Seine Beziehungen mit Syrien, der Hisbollah und der Hamas dienen vor allem diesem Zweck, und dazu dient auch die anti-israelische Hetze von Ahmadinedschad.

Kurz: dem Vergleich zwischen dem Iran und Nazi-Deutschland fehlt die sachliche Basis.

VOM JÜDISCHEN Standpunkt aus ist der Vergleich sogar noch anstößiger.

Der Holocaust war ein einzigartiges Verbrechen. Das 20. Jahrhundert hat noch andere schreckliche genozidale Ereignisse gesehen, aber keines ähnelt der Shoa. Im ottomanischen Reich fand das entsetzliche Massaker an den Armeniern statt – es war ein Genozid. Hitler selbst hat ihn erwähnt und sagte, dass die Vernichtung der Juden ähnlich in Vergessenheit geraten werde. Stalin tötete Millionen von Sowjetbürgern im Namen einer monströsen Ideologie, die als eine humanistische Überzeugung begann. So auch Pol Pot, der Millionen tötete, um die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. In Ruanda massakrierten Mitglieder des einen Stammes Mitglieder eines anderen Stammes – und die Liste kann leider fortgesetzt werden.

Aber Nazi-Deutschland war einzigartig, indem es die Maschinerie der modernen Industriegesellschaft einsetzte, um hilflose Minderheiten (vergessen wir nicht die Roma, die Geisteskranken und die Homosexuellen) in einer langen, geplanten und äußerst gut organisierten Aktion zu eliminieren, an der alle Teile der staatlichen Organisationen beteiligt waren Wäre das Naziregime nicht im Krieg besiegt worden, hätte Hitler mit der Vernichtung von viel mehr Millionen von Polen, Ukrainern und Russen weitergemacht.

Nichts dergleichen kann man vernünftigerweise im Iran erwarten. Weder die Ideologie noch die Zusammensetzung des Regimes noch andere Anzeichen führen in diese Richtung. Soweit es seine nuklearen Fähigkeiten betrifft – so wird Israels Abschreckungsmacht keinen solchen Gedanken aufkommen lassen. (Vergessen wir nicht, dass das einzige Land, das je Atombomben abwarf, unsere Freunde, die USA gewesen sind).

Nichts, was heute in der Welt geschieht, ähnelt der Shoa, in der sechs Millionen Juden ausgelöscht wurden. Die Palästinenser vernichteten keine sechs Millionen Israelis, und wir töteten keine sechs Millionen Palästinenser. Die Araber mit den Nazis zu vergleichen, ist nicht weniger abstoßend, als wenn man die Israelis mit den Nazis vergleicht. Viele schreckliche Dinge sind in unserm Namen begangen worden und werden noch begangen – aber sie sind so weit von den Taten der Nazis entfernt wie die Erde von entfernten Galaxien.

Jeder solche Vergleich um irgendeiner Propaganda willen trivialisiert den Holocaust und macht seine Täter weniger schuldig. Wenn die Nazis nicht schlimmer waren als die Ayatollahs, dann war die Shoa nicht so schrecklich, wie sie war.

Bei all meinen Kontakten mit palästinensischen Führern, einschließlich Yasser Arafat, habe ich immer geraten, diesen ärgerlichen Vergleich zu unterlassen. Dies wäre auch ein guter Rat für unsere eigenen Führer.

IST DER Vergleich des Iran mit Nazi-Deutschland im israelischen Interesse?

Der Iran besteht. Er war unser Verbündeter in der Vergangenheit und wird in der Zukunft wieder unser Verbündeter werden können. Regierungen kommen und gehen, aber geopolitische Interessen verändern sich nicht so leicht. Ahmadinedschad wird durch einen anderen ersetzt werden, der die iranischen Interessen in einem anderen Licht sehen wird.

Die nukleare Bedrohung Israels wird nicht verschwinden – weder durch eine (schlechte) Rede von Peres, noch durch eine (gute) Rede von Netanyahu. In der ganzen Region werden nukleare Installationen aufgebaut werden. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten werden. alle benötigen Atomkraft, um Wasser zu entsalzen, um Strom zu erzeugen, ohne die Umwelt zu zerstören. Ein israelischer Professor, ein früherer Mitarbeiter in Dimona, sagte in dieser Woche: wir müssen unsere Nuklearpolitik neu überdenken. Es kann sehr wohl zu unserem Vorteil sein, die Forderungen der amerikanischen Regierungssprecherin zu akzeptieren, dass Israel (sowie auch Indien und Pakistan) den Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen unterzeichnet und sich einer allgemeinen strengen Überwachung anschließt.

Präsident Barack Obama sagt jetzt zu Israel: macht Schluss mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Das ist eine Vorbedingung für die Abschaffung der Drohung gegen Israel. Wenn die Palästinenser und die ganze arabische Welt mit Israel Frieden machen werden – dann wird der Iran nicht mehr in der Lage sein, den Konflikt weiter für seine Interessen instrumentalisieren zu können. Übrigens haben wir das schon vor Jahren gesagt.

Die Weigerung der Netanyahu-Lieberman-Baraks, diese Forderung zu akzeptieren, zeigt die Unaufrichtigkeit ihrer Argumente über den Iran. Wenn sie wirklich glaubten, der Iran stelle eine existentielle Bedrohung dar, dann würden sie sich beeilen, die Siedlungen abzubauen, die Außenposten aufzulösen und Frieden zu machen . Das würde schließlich ein kleiner Preis sein, um die existentielle Gefahr zu beseitigen. Ihre Weigerung beweist, dass die ganze Geschichte von der existentiellen Gefahr Israels ein Bluff ist.

Und was den Vergleich des Iran mit Nazi-Deutschland betrifft - so überzeugt er genau so wie der Vergleich von Shimon Peres mit Sir Winston Churchill.

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

Der Autor: Uri Avnery ist Journalist, Friedensaktivist und ehemaliges Knesset-Mitglied.

Avnery engagiert sich seit 1948 für eine Aussöhnung Israels mit dem palästinensichen Volk.

Er war Gründer und ist Leiter der Friedensinitiative "Gush Shalom" (Der Friedensblock), die im Jahr 1997 den Aachener Friedenspreis und im Jahr 2001 den Alternativen Nobelpreis erhielt.


Quelle: http://www.hintergrund.de

Der PR-Bluff eines "getürkten" Genozids



Gibt es einen ‚Save Darfur‘-Industriellen Komplex?

Der PR-Bluff eines "getürkten" Genozids

Von BRUCE DIXON, 11. Mai 2009

Afrikanische Tragödien, bemerkte der Uganda-Experte und Professor an der Columbia Universität Mahmood Mamdani am 20.März bei einem Vortrag an der Howard Universität (1), geschehen gewöhnlich im Dunkel der Nacht, außer Sicht- und Hörweite und Anteilnahme des westlichen Publikums. Mit Ausnahme, so merkte er an, von Darfur. Mamdani ist kein Beobachter im Elfenbeinturm, sondern hat ausgedehnte Reisen in Darfur unternommen und dort als Berater der Afrikanischen Union bei deren Versuchen, den dortigen Konflikt friedlich zu lösen, gearbeitet.

Mamdani nannte 'Save Darfur' „die erfolgreichste Organisationsstory zu einem bestimmten Thema seit der Antikriegs-Bewegung der Vietnam-Ära, ja erfolgreicher als die Antikriegs-Bewegung“. Aber 'Save Darfur' ist mit Parolen wie „Stiefel vor Ort“, „Raus aus dem Irak, rein nach Darfur“ und anhaltenden Forderungen zur Schaffung von „no fly zones“ (gesperrten Flugzonen) bei weitem keine Friedensbewegung.

Wie der Black Agenda Rerport (BAR) in dem Artikel „Zehn Gründe weshalb 'Save Darfur' ein PR-Bluff ist, um die nächsten US-Kriege um Erdöl und andere Ressourcen in Afrika zu rechtfertigen“ (2) von 2007 hervorhob, ist 'Save Darfur' auch keine Graswurzel-Bewegung.

Die Förderer und Gründer der 'Save Darfur' Bewegung gehören zur gut verbandelten und finanziell reichlich ausgestatteten Elite der US-Außenpolitik. Laut einer Copyrightstory der Washington Post (3) wurde „die 'Save Darfur' Koalition 2005 von zwei Gruppen gegründet, die sich Sorgen um den Genozid in dem afrikanischen Land machten – dem American Jewish World Service und dem US Holocaust Memorial Museum ...

Die Koalition hat einen Stab von 30 Leuten mit Erfahrung in Politik und Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Budget beläuft sich auf ca. 15 Millionen US-Dollar im vergangenen Steuerjahr...


Ich will mit diesem geposteten Artikel nicht den Mord an den Afrikanern entschuldigen,aber der Sudan scheint für die Amerikaner,I sraelis sowie Chinesen von geopolitischen Interesse zu sein, deshalb eventuelle Destabilisierungsversuche von Seiten der Eliten..;)

Quelle und weiterlesen auf: http://www.hintergrund.de

Zentralrat der Empörten kritisiert Papst als halbherzig

Der Auftritt von Papst Benedikt in Jad Waschem provoziert heftigen Protest. Nach dem Leiter der israelischen Holocaust-Gedenkstätte greift auch der Zentralrat der Juden den Papst an - Präsidentin Knobloch spricht von einem "Graben" zwischen den Religionen.


Und ewig klingen dieselben Worte aus dem Nichts der sogenannten Empörung. Wie kann man sich nur so verblenden lassen von Gruppen, die genauso bescheuert handeln? Die reinste Bückkultur hat sich manifestiert, und der Empörungsrat hat zu allem und jedem was zu sagen. Eigenkritik in der Israel-Sache, dass die Menschen auf geraubten Boden einen vom Westen am Leben erhaltenen Schurkenstaat stützt, selbst rassistsch, faschistisch und feige ist, wird in unseren heutigen Massenmedien unter dem Deckmantel: einzige Demokratie im Nahen Osten und Sätzen wie: Niemals,darf so etwas wieder geschehen, weichgespült.