Donnerstag, 22. November 2012

Die “Antideutschen” als neoliberale Erfüllungsgehilfen – Teil 1

Die “Antideutschen” als neoliberale Erfüllungsgehilfen – Teil 1 PDF Drucken E-Mail
Positionen - Antideutsche
Geschrieben von: Udo Pfeiffer - http://rotefahne.eu   
Mittwoch, den 21. November 2012 um 09:12 Uhr
http://rotefahne.eu/ass/2012/11/Antideutsche_Antifa-464x317.jpgZu politischen Hintergründen und der Strategie der Spaltung
Hiermit beginnt eine dreiteilige Serie über das politische Wirken der sogenannten “linken antideutschen Bewegung” und der ebenfalls pseudo-linken antideutschen Antifa. In mehreren Teilen möchten wir über deren politisches Wirken, ihre propagierte Ideologie, vorhandene Strukturen und Unterstützer und ihre angestrebten Ziele ausführlich berichten.
Recherchierte Quellen, Fakten und weiterführende, bzw. ergänzende Informationen finden sich am jeweiligen Ende der drei Artikel (siehe Fußnoten).
Im ersten Teil geht es um die Strategie der Spaltung der LINKEN und die politischen Kräfte, die an dieser Spaltung machtpolitisch profitieren.
Da dies schon die dritte umfangreiche Spaltung linker politischer Kräfte in der Geschichte der BRD ist, die von den gleichen politischen Interessen betrieben wird, lohnt es sich hierauf einen genaueren Blick zu werfen.
Einleitend eine kurze Übersicht der beteiligten Protagonisten und das politische Motiv zur Spaltung der heutigen LINKEN, als letzte (noch unbedeutende) Oppositionspartei.

Antideutsche Bestrebungen für Rot-Rot-Grün?

Die Bewegung der “Antideutschen” und die sie unterstützenden und treibenden Kräfte haben inzwischen einen erheblichen Einfluss auf die deutsche Innenpolitik, links von CDU und FDP erlangt.
Symbol der pseudolinken antideutschen Antifa
Logo der pseudo-sozialistischen „antideutschen“ Antifa. Israel und USA als Vorbilder des Antifaschismus?
Unter der Bezeichnung “Denkfabrik” treffen sich inzwischen seit Jahren Rot-Rot-Grüne Parteimitglieder. Die ehemalige radikale Linke der PDS Angela Marquardt, inzwischen SPD Mitglied, leitet diese Veranstaltungen und wird dafür von Andrea Nahles mit Mitarbeiterposten gesponsert [1].
SPD Mitglied Marquardt nutzt die alten Kontakte zu den antideutschen Hilfstruppen, die inzwischen scheinbar erfolgreich mit Hilfe der Medien und Unterstützern aus der LINKEN, Oskar und Wagenknecht aus dem Sattel geschossen haben.
Mit miesen Methoden und konstruierten Vorwürfen allerdings. Made by “Denkfabrik”? Zur Zeit wird also die neoliberale Systemkonformität von Rot-Rot-Grün vorbereitet.
Rot-Rot-Grüne Machtträume
Rot-Rot-Grüne Götterdämmerung.
Sieg sozialistischer Ideale?
Die Krise in der EU verschärft sich und es kann möglich sein, dass die deutschen Wähler in so große wirtschaftliche Bedrängnis geraten, dass sie mehrheitlich links wählen. Wenn eine große Koalition zu inneren Unruhen und Protesten führen würde, Rot-Grün wegen dem schlechten Hartz-4 Image aber auch, wäre nur eine Rot-Rot-Grün Regierung eine mögliche Alternative die einen Wechsel symbolisieren könnte.
Diese mögliche (sicherlich ungewollte) Option gilt es für “die Herrschenden” vorab unter Kontrolle zu bringen. Wer weiß welch unruhige Zeiten die nähere Zukunft bringt, die Zeichen stehen europaweit erkennbar auf Sturm.
Denkt man machtpolitisch strategisch, muss man versuchen mögliche Optionen in realistische machtpolitische Möglichkeiten umzuwandeln. Man setzt ja nicht nur auf ein Pferd, denn jeder Gaul kann ja mal abnippeln.
Besser auf Nummer Sicher gehen, jeder gute Strategie hat einen Plan B.
Also spaltet man die noch vorhandene linke Opposition. In eine nicht anpassungsfähige Fraktion und eine kooperative, pragmatische Fraktion.
Anpassungsfähig an die US-dominierte Natopolitik, die bedingungslose Solidarität zur israelischen Außen- und Besatzungspolitik, die Akzeptanz des neoliberalen kapitalistischen Systems in der EU und weiterer Forderungen, die von “antideutschen Kräften” ebenfalls lautstark vertreten werden.
Die Macht der Berliner TV-Anstalten
Wer die Dogmen akzeptiert den streicheln die Medien.
Wer dies nicht akzeptiert, über den wird nicht oder negativ berichtet.
Verkürzt könnte man von den US-amerikanischen neoliberalen Interessen sprechen, an die es sich anzupassen gilt, um überhaupt “im Namen des Volkes” wirken zu dürfen.
Der Spalthammer der LINKEN ist die “antideutsche Bewegung” mit o.g. provokativen Forderungen, die kein anständiger Sozialist oder Kommunist akzeptieren kann. NATO Angriffskriege und neoliberaler Kapitalismus in den EU-Verträgen, um nur zwei zu nennen.

Spaltung 3.0 – Die Linke

Es scheint auf den ersten Blick schwer verständlich, warum gerade populäre und intellektuelle Schwergewichte in der LINKEN wie Oskar Lafontaine, Sarah Wagenknecht und andere sozialistischen Geister in der eigenen Partei, unter anderem vom BAK Shalom öffentlich wirksam diskreditiert, diffamiert und bekämpft werden [2].
Vorwürfe des Antisemitismus werden über Abgeordnete der LINKEN und deren Umfeld öffentlich gestreut, um gegen diese innerparteilich vorzugehen, natürlich hintenherum. Dies gehört inzwischen zum festen Repertoire der antideutschen LINKEN und ihrer Unterstützer.
Spaltet die LINKE
Die Spaltung der LINKEN ist gut organisiert.
Propaganda antideutscher Erfüllungsgehilfen.
Die Medien-Plattformen für Diffamierungen und Fehlmeldungen der Antideutschen reichen von der Bahamas, Jungle World, konkret und weiteren Netzwerken [3], bis letztendlich tief in die Rosa Luxemburg Stiftung hinein, wie verschiedene eindeutige Veröffentlichungen belegen [4]. Hier werden dann die Propaganda, Diffamierungen und Behauptungen im Geiste der antideutschen Antifa verbreitet.
Petra Pau stellt sich z.B. hinter den BAK Shalom wegen seiner parteiinternen Intrigen und faselt zur Verdummung aller Unbeteiligten medienwirksam vom Existenzrecht Israels das der BAK Shalom verteidige. Nicht erwähnenswert, dass von keinem Beteiligten des Konfliktes dies jemals in Frage gestellt wurde [5].
Was durch die Kurzberichte der Mainstreammedien hängenblieb, darauf zielte offensichtlich Paus Einsatz ab. Jemand hätte Israels Existenzrecht in Frage gestellt. Israels Existenzrecht überhaupt und damit das Überleben aller Juden in Israel!
Pau und Marquardt sind, trotz inzwischen unterschiedlicher Parteizugehörigkeit immer noch ein wirksames Gespann mit gemeinsamen guten Verbindungen zur antideutschen Antifa.
Antifa als Israel- und US-Lobby
Selbsthassende Deutsche, die zionistische Juden für bessere Menschen halten
und die USA für ihren Kampf gegen den „Islamfaschismus“ verehren?!?
Die Nutznießer der Konflikte sind dann nicht zufällig die sogenannten Pragmatiker der LINKEN, die sich für eine Koalition mit der SPD einsetzen. Die antideutschen Kräfte erweisen sich somit als ideale Unterstützer des sogenannten pragmatischen Flügels der Linken.
Man bekämpft die scheinbar gleichen Gegner und hat die gleichen Ziele. Denn (ernsthafte) US-, NATO-, Israel- und Kapitalismus-Kritik sind die unüberwindbaren Hürden für eine mögliche Regierungsbeteiligung und Zusammenarbeit der Linken mit der SPD und den Grünen.
Die Hürden müssen abgeschliffen werden, hier herrscht Einigkeit von den “Antideutschen”, über Trittin bis zu Nahles. Scheinbar alles Kinder gleichen Geistes.
Reichstag, Dem Deutschen Volke
Antideutsche Ideologie für eine mögliche Regierung Rot-Rot-Grün.
Der USA, Israel und dem Kapitalismus verpflichtet, anstatt dem deutschen Volke?
Einflussreiche Parlamentsmitglieder der Linken vom antideutschen Flügel werden inzwischen auch direkt von der israelischen Botschaft unterstützt.
Nicht nur Juliane Nagel (Landesvorstand der LINKEN Sachsen) bekommt regelmäßig Post vom Büro der politischen Abteilung der israelischen Botschaft und leitet diese in Verteilern des “Antideutschen Netzwerkes” (linXXnet-Webseite) fleißig weiter.
Hier werden dann z.B. Standpunkte des Staates Israel zur palästinensischen Einheitsregierung vertreten [6], die das Völkerrecht mit Füßen treten – ganz im Sinne der “antideutschen” Israellobby.
Eindeutig Stellung beziehen, gegen die Palästinenser
Antideutsche Kampfslogans – Inspiriert vom Büro der politischen Abteilung
der israelischen Botschaft?
Innerhalb der LINKE wurde dieses antideutsche linXXnet Netzwerk seit 2000 u.a. von Heike Werner, Steffen Tippach und Katja Kipping aufgebaut und finanziert [7].
So fand denn auch der Gesandte der Israelischen Botschaft Ilan Mor lobende Worte für kooperative Mitglieder der Linkspartei wie Jan Korte, Katja Kipping, Bodo Ramelow, Sebastian Voigt, Gregor Gysi und weitere Unterstützer der gemeinsamen Sache [8]
Oskar Lafontaine hingegen wurde nicht nur von englischen Medien zeitweise „als gefährlichster Mann Europas“ bezeichnet. Auch die israelische und die US-Regierung schätzen diesen Mann politisch gar nicht. Logisch dass auch die “Antideutschen” und ihre Sympathisanten ihn für den Teufel persönlich halten.
Gregor Gysi ist sicherlich kein “Antideutscher” oder direkter Sympathisant diese Bewegung, doch erkannte er rechtzeitig die Kraft dieser neuen vorherrschenden Strömung und brachte sich opportunistisch geschickt aus der Schusslinie. Schließlich biederte er sich noch Henry M. Broder bei der Diffamierung eigener Parteigenossen an.
Nicht Frieden in Nahost, sondern bedingungslose Solidarität mit Israel
Solidarität mit zionistischen Extremisten, anstatt mit eigenen Genossen.
Jetzt ist Gregor auch dabei, lieber Henryk.
Weil Norman Paech und Heike Hänsel sich über eine Vortragseinladung Henryk M. Broders beschwerten, bezeichnete dieser beide öffentlich als „megalomanische Irre, Halbanalphabeten und Hobby-Antisemiten“. Beide Parteigenossen wurden hingegen von Gysi zusammengestaucht, anstatt verteidigt und abschließend meldete er seinem „lieben Henryk“ Vollzug.
Die Genossen hätten den Fehler eingesehen [9].
So kann man halt Karriere machen, früher hat man sich mit dem MfS arrangiert, heute mit neoliberalen Kapitalisten und rechten Zionisten. Ohne sich je zu einer dieser Gruppen offen zu bekennen. Eine opportunistische Meisterleistung für einen sozialistischen Genossen.
Man könnte es auch als ideologischen Verrat (des Sozialismus) betrachten. Je nach dem, zu welcher Fraktion der LINKEN man nun gehört.
Für die “Antideutschen” ist er ein Verbündeter, wenn auch seine (teils sehr guten) Bundestagsreden zu ESM, EU-Kapitalismus und Kriegseinsätzen von dort eher kritisch beäugt werden. Die “antideutsche Fraktion” weiß jedoch, im Notfall steht er auf “der richtigen Seite”.
Das hat er eigentlich ein Leben lang so gehalten, immer in Sicherheit. Ob das Absägen von Lafontaine und Wagenknecht gegen Gysis Willen so einfach möglich gewesen wäre, darf ernsthaft bezweifelt werden.
Der lange Weg zur Macht
Auf dem langen Weg zur Macht, ideologische Hindernisse aus dem Weg räumen.

Spaltung 2.0 – Die Grünen

Die Spaltung der Grünen in den achtziger Jahren des 20 Jhd. scheinen das Drehbuch dieser neuaufgelegten angelsächsischen Kampagne, aus exakt den gleichen Interessen, zu bilden.
Damals schien es unglaublich, das aus den Wurzeln einer Friedens- und Anti-AKW Bewegung eine beteiligte Regierungspartei werden könnte, die jemals an Angriffskriegen, neoliberalen Sozialkürzungen, langen AKW-Laufzeiten, Einsätzen mit radioaktiver Munition, etc. beteiligt sein würde.
Laut Medien „hatte man sich einfach nur von ein paar Spinnern und Fundamentalisten, die nicht regierungsfähig sind“ getrennt, um endlich politische Verantwortung zu tragen.
Kaum waren die Realos jedoch an der Macht, beteiligten sie sich an verfassungswidrigen Kriegen und der Demontage des Sozialstaates, wie es Jahre zuvor mit den Fundis innerhalb der grünen Partei niemals möglich gewesen wäre.
Von den Medien als Fundis geschimpft, weil sie an den Fundamenten ihrer ursprünglichen Bewegung festhielten. Für solche Idealisten war im US-geführten deutschen kapitalistischen System kein Platz.
Der gelernte Taxifahrer und Realo Joschka Fischer wird dann erster grüner Außenminister und erklärt auf Drängen der US-Regierung, Serbien müsse bombardiert werden, damit sich „Auschwitz nicht wiederholen kann“ [10].
Und es wurde bombardiert, unter anderem mit Uranmunition [11].
Die Medien machten ihn dafür zum Superstar-Staatsmann und US-Außenministerin Madeleine Albright zum persönlichen Freund und Geschäftspartner ihrer Kanzlei.
Inzwischen ist dies Geschichte – und scheinbar wiederholt sie sich …

Siehe „Es begann mit einer Lüge“, WDR-Dokumentation von Jo Angerer und Mathias Werth über den unrechtmäßigen Kosovokrieg 1999

Spaltung 1.0 – SPD, Sozialisten und Gewerkschaften

Ein ähnliches undemokratisches Szenario, lange vor den Grünen ist historisch verbürgt.
Nach 40 Jahren öffneten US-Dienste ihre Dossiers zum ersten erfolgreichen Spaltungsversuch der Linken in der damals noch jungen BRD.
Damals wurde die SPD, linke Gewerkschaften [12] und Organisationen auf US-Linie gebracht.
Die Initiatoren saßen im Pentagon und bei der CIA und veranlassten Gründung und Unterwanderung politischer Organisationen, Parteien und Gewerkschaften im Nachkriegsdeutschland.
Man wollte auch die linken Organisationen in verbündeten Staaten kontrollieren.
Willy Brandt Strasse am Bundeskanzleramt
Straßen und Plätze sind heute nach ihm benannt.
Unsere amerikanischen Freunde haben ihn jedoch gehasst.
1969 als der Linke Willy Brandt Kanzler wurde, musste er erst einmal eine die deutsche Souveränität einschränkende geheime Vereinbarungen mit den westlichen Siegermächten unterschreiben (wie zuvor alle anderen Kanzler), hierüber berichtete Jahre später Egon Bahr in der ZEIT [13].
Westliche Dienste wußten bereits Jahre zuvor von Günter Guillaume Spionagetätigkeiten, ohne Brandt hierüber zu informieren. So hatte man ihn als Kanzler doppelt im Sack und unter Kontrolle.
In allen wesentlichen Fragen musste er nach der Pfeife der Amerikaner tanzen und als diese von seiner eigenmächtigen Ostannäherung genug hatten, wurden sie ihn mit der “Affaire Guillaume” schnell wieder los.
Schmidt der alte Bilderberger war natürlich angepasster, auch in Bezug auf die US-NATO-Politik und ließ auf Druck der USA atomare Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden stationieren.
Seit Schröder und Steinbrück wurde das letzte sozialistische oder sozialdemokratische Element aus der SPD verbannt. Symbolisch mit Oskar Lafontaines (unfreiwilligem) Abgang.
Highlight des Demokratieverständnis unserer US-amerikanischen Befreier waren erstellte Todeslisten für Linke (zu denen damals noch die SPD gehörte), für den Fall eines sowjetischen Einmarsches in die BRD. Neben Kommunisten und Sozialisten sollten zahlreiche prominente SPD Abgeordnete demnach von deutschen Rechtsradikalen rechtzeitig erschossen werden, um eine mögliche Kooperation und Zusammenarbeit im Falle einer sowjetischen Besetzung zu erschweren.
Selbstverständlich stattete die CIA die Neonazis mit Geld, den erforderlichen Waffen und reichlich Sprengstoff aus.
Dr. Daniele Ganser weist bis in die 90er Jahre europäische NATO-Geheimarmeen unter “US Command” nach [14] [15], wobei bspw. die CIA in Italien Neonazis, Mafiosis und Staatsbedienstete rekrutierte, um tatsächlich Terroranschläge durchzuführen, die dann linken radikalen Gruppen unterstellt wurden.
Geheimdienstliche “False Flag” Aktionen der USA als politische Landschaftspflege bei den Verbündeten, sozusagen. Inklusive ermordeter europäische Zivilisten.
Ursprünglich natürlich, auch wie in Deutschland, waren diese Untergrundgruppen als Maßnahme gegen eine sowjetische oder aber demokratisch legitimierte kommunistische Machtübernahme (wie z.B. in Italien, wo die Kommunisten sehr stark waren) geplant.
Na, wenn das keine Rechtfertigung ist.
Heutige Sozialdemokraten können natürlich nicht mehr in den Verdacht geraten, ernsthafte linke, sozialistische Systemkritiker zu sein. Sie brauchen also vor unseren amerikanischen Freunden auch keine Angst mehr zu haben.
Die Filmdokumentaion Germany made in USA [16] des Senders PHOENIX belegt diese Jahrzehnte zurückliegenden Vorgänge, in für Demokraten erschreckender Weise und gibt “den Herrschenden” (undemokratischen Kräften) endlich einmal reale Gesichter.
Sie wollten laut eigenen Aussagen nur unser Bestes, man glaubt es ihnen fast.
Der damals aktiv beteiligte CIA Abteilungsleiter Thomas W. Braden, rechtfertigt Amerikas geheime Tätigkeiten vom Verfassungsbruch bis zu Mordaufträgen aus politischem Kalkül: „Ich bin froh, dass die CIA unmoralisch war, denn wir hatten den kalten Krieg zu gewinnen.“
Siehe: „Germany made in USA“, Joachim Schröder, phoenix TV
Der folgende Teil 2 der Serie über das politische Wirken der sogenannten “linken antideutschen Bewegung”, beschäftigt sich dann mit “antideutscher” Identität und Ideologie.
Solidaritäts-Initiative Freundeskreis – Die komplette Bandbreite
  1. DIE LINKE – Von innen umzingelt, Jens Mertens, Hintergrund 17.03.2012
    Im Abschnitt „Die rot-rot-grüne Connection“ wird die Verbindung von Angela Marquardt und Andrea Nahles als Vertreterin des sog. “linken Flügels” der SPD dargestellt. ↩
  2. siehe (1.) In mehreren Abschnitten werden die Aktivitäten, Netzwerke und Akteure des BAK Shalom und dessen antideutsches Umfeld ausführlich beleuchtet. ↩
  3. Info Broschüre Good Buy, Lenin. Eine Kritik “antideutscher” Ideologie und Praxis, Marxistische Aktion Tübingen Juni 2011
    In dieser sorgfältig recherchierten Studie werden die Propagandaforen der Antideutschen wie Bahamas, Jungle World, konkret und weitere vorgestellt und deren Verbindungen von Rechtsextremen bis zu zionistischen Organisationen ausführlich belegt.
    Auch die antideutsche Bewegung in der Rosa Luxemburg Stiftung und ihre Netzwerke in die LINKE werden hier thematisiert und eindrucksvoll belegt. ↩
  4. Maulwurfsarbeit II. Kritik in Zeiten zerstörter Illusionen, RLS 10.2012
    In dieser Studie der Rosa Luxemburg Stiftung ist “antideutsche” Ideologie reichlich vertreten, bspw. Martin Wassermann: Agenten, Eliten und Paranoia. Das Verschwörungsdenken in der deutschen Linken ab S. 61. ↩
  5. siehe (1.) Zitat: „BAK Shalom versteht sich als „Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus. Unter Letzterem hat man jenen Antikapitalismus zu verstehen, der konkret wird und nicht auf der rein abstrakten Ebene der Kritik an „dem Kapital“ als „sich verwertender Wert“ (Marx) verbleibt.
    Wer also die stärkere staatliche Regulierung von Finanzmärkten fordert oder sich gegen den Ausverkauf kommunalen Eigentums an Hedge-Fonds einsetzt, würde laut BAK Shalom die „Totalität des kapitalistischen Systems verkennen“ und biete eine „offene Flanke zum Antisemitismus“. Auch dem Antiimperialismus müsse man eine „kompromisslose Absage“ erteilen.„

    Dieser Geist weht also im BAK Shalom!
    Im Abschnitt „Kriegsgegner im Visier“ wird das persönliche Engagement Petra Paus für den BAK Shalom in Zusammenhang mit dessen innerparteilichen Angriffen dargestellt. ↩
  6. siehe (1.) Im Abschnitt „Die Sächsische Seilschaft“ wird die Geschichte und Entwicklung dieses “antideutschen” Netzwerkes beschrieben. Hervorgehoben werden hier Juliane Nagel und das linXXnet-Projekt ↩
  7. siehe (1.) Abschnitt „Die Sächsische Seilschaft“. ↩
  8. siehe (1.) Abschnitt „Die Sächsische Seilschaft “.
    Weitere Belege für Gregor Gysis Einsatz im Sinne des BAK Shalom und der Rot-Rot-Grünen Denkfabrik unter Leitung von Angela Marquardt, veröffentlichte das sozialistische Magazin Die Rote Fahne, unter:
    Stoppt die zionistische Querfront – Freiheit für Palästina, 01.03.2012
    Linken-Chef Gysi rückt von NATO-Austrittsforderungen ab, 18.12.2010 ↩
  9. Gregor Gysi schreibt an Henryk Broder, Knut Mellenthin, junge Welt 03.11.2006 ↩
  10. Joschka Fischer und sein falscher Auschwitzvergleich zur Rechtfertigung des NATO-Krieges im Kosovo: Es begann mit einer Lüge – Deutschland im Kosovo-Krieg, Filmdokumentation Jo Angerer, Mathias Werth, WDR 2001 ↩
  11. Mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Filmdokumentation von Frieder Wagner über Einsatz von Uranmunition und die Verseuchung ganzer Landstriche durch die NATO. Diese Munition wurde auch im ehemaligen Jugoslawien gegen die Serben eingesetzt, siehe: Todesstaub – Uran-Munition und die Folgen ↩
  12. So fand bspw. die Gründungsversammlung der Sozialistischen Freien Gewerkschaft (SFG) am 11. Mai 1945 statt. Der Tagungsort war das Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof in Hamburg. Die Tagung leitete Adolph Schönfelder. Versammelt hatten sich etwa 40 Sozialdemokraten und Kommunisten. Wesentlichen Anteil an der Gründung hatte Hellmut Kalbitzer, ein Mitglied des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes. Innerhalb weniger Wochen lagen etwa 50.000 Aufnahmeanträge vor. Doch die Britischen Besatzungsbehörden verboten politische Betätigungen und damit diese sozialistische Organisation am 20. Juni 1945. Es wurden nur Gewerkschaften, die sich politisch neutral nannten, zugelassen.
    Schluss mit System-Gewerkschaften und Einheits-Gewerkschaft! Für eine neue sozialistische Gewerkschaft!, Die Rote Fahne 07.04.2011 ↩
  13. Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis, Egon Bahrs Memoiren, Die Zeit 08.09.2009 ↩
  14. Die NATO und ihre Geheimarmeen, Vorlesung von Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser an der Universität Basel, Die Rote Fahne 05.09.2012 ↩
  15. GLADIO – NATO – Geheimarmeen in Europa, Frank Gutermuth, Wolfgang Schoen, SWR, arte TV, BRD 2010, Die Rote Fahne 22.02.2011 ↩
  16. Germany made in USA, Joachim Schröder, phoenix TV, BRD 2008 – Die Rote Fahne 01.10.2009 ↩



    http://rotefahne.eu/2012/11/die-antideutschen-als-neoliberale-erfuellungsgehilfen-teil-1/

Islamophobie- ein Konstrukt der herrschenden Ideologie

Islamophobie- ein Konstrukt der herrschenden Ideologie PDF Drucken E-Mail



http://csplutte.files.wordpress.com/2009/05/islamophobie.jpgSeit Ende der 1980iger Jahre macht ein neues Wort in der politischen Debatte Karriere: Islamophobie. Die Tatsache, daß dieses Wort recht jung ist und zu einem Zeitpunkt auftaucht, als weltweit massive soziale und politische Veränderungen stattfinden, muß jeden Ideologiekritiker auf den Plan rufen.

Im Folgenden soll der These nachgegangen werden, daß dieses Wort ein Konstrukt der herrschenden Ideologie ist und eben aus diesem Grunde eine ideologische Funktion hat. Es soll bestimmte soziale Verhältnisse verschleiern und ist zudem Bestandteil der "Defensiv"strategie der herrschenden Ideologie, zu der bspw. die Standortlogik, die Verteidigung sog. westlicher Werte und der Kampf gegen den Terror gehören. Kurzum, die bürgerlich-kapitalistische Welt sieht sich heute allen möglichen Gefahren ausgesetzt.

Islamophobie suggeriert zunächst einmal, es ginge um Ängste vor dem Islam. Der Islam, und es wäre noch zu klären, wer oder was dieser Islam ist, sei eine ständige Gefahrenquelle für die Gesellschaft. Das Wort Phobie stammt aus der Psychologie und bezeichnet eine Angststörung (z.B. Spinnenphobie).

Unterstellt wird also, die Ursache für Ängste in einer Zeit kapitalistischer Krise, sei der Islam. Es war übrigens immer typisches Merkmal bürgerlicher Ideologie, gesellschaftliche Verhältnisse zu psychologisieren und damit das Bewußtsein für gesellschaftliche Ursachen von Unsicherheit und Perspektivlosigkeit zu verhindern. Unter dem Islam versteht man vorwiegend nicht den historischen Islam noch den Islam als Religion noch die Alltagspraktiken religiöser Menschen, sondern ein dumpfes Gebräu medialer Berichterstattung der herrschenden Klasse, die den Islam ständig als gewalttätig, menschenverachtend und frauenfeindlich darstellt.  Nun mag es in bestimmten Ländern mit muslimischer Bevölkerung Gewalt und eine Benachteiligung von Frauen geben wie z.B. in Afghanistan. Nur sieht es in vielen andern Ländern dieser Welt, die nicht muslimisch sind, auch nicht besser aus. Man denke z.B. an die Stellung der Frau in der indischen Gesellschaft, in der es auch arrangierte Ehen, rechtliche Benachteiligungen der Frauen und sogar die Witwenverbrennung gibt oder an die sich periodisch wiederholenden Massenvergewaltigungen in Afrika, die dem Sextourismus ausgelieferten Frauen in Thailand oder an den einsamen Spitzenreiter in punkto Gewalt gegen Frauen inklusive "Ehrenmorde": die katholische, spanischsprechende Welt.

Auch in den sog. Industrieländern kann von wirklicher sozialer Gleichberechtigung der Frau, von Emanzipation ganz zu schweigen, die immer nur gesellschaftlich gedacht werden kann, nicht die Rede sein. So soll nach einer kürzlich veröffentlichten Studie jede dritte Frau in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt sein.

Schließlich kommt in der christlichen Ideologie die  Frau wohl am Schlechtesten weg, weil der Gründungsmythos des Christentums die von der Frau verursachte Erbsünde ist. Der Frau wird im Christentum die Seele abgesprochen, soweit geht bspw. der Islam nicht. Im Islam gab es weder Hexenverfolgungen noch eine Inquisition. Und die berühmt-berüchtigte Scharia, die auch während der Hochzeiten des Islam es nie wirklich zum kodifizierten Recht schaffte sowie von verschiedenen Herrscherdynastien unterschiedlich gehandhabt wurde, wird heutzutage auf Steinigung und Hände abhacken reduziert. Wie wenn der Islam nicht eben diese Strafen und erstaunlicherweise vieles bezüglich Moralvorstellungen sowie Verhaltensweisen von der Bibel übernommen hätte, wie z.B. daß sich die Frau verhüllen soll, was auch vor der Entstehung der bürgerlichen Welt gang und gäbe war.
Der Islam verstand sich dabei in seiner Entstehungszeit als bewußter Fortsetzer der jüdischen und christlichen Lehre unter Wiederherstellung des wahren Monotheismus, den Judentum und Christentum verfälscht hätten.

Kurz wer die Ursache gesellschaftlicher Probleme in einer Kultur oder Religion sucht, der widerspricht einem urmarxistischen Grundsatz, wonach die Ursache in den materiellen Lebensbedingungen der Menschen und nicht in den ideellen Reflexen einer bestimmten ökonomischen Formation zu suchen ist. Damit wären die sog. Islamophoben des Idealismus als Grundlage der Argumentation und damit als ideologische Gegenspieler des Marxismus überführt.

Nehmen wir den Faden wieder auf. Die o.g These läuft darauf hinaus, daß mit dem Wort Islamophobie eine ideologische Umkehrung der tatsächlichen Verhältnisse stattfindet, wonach der Angriff auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen und Länder als Verteidigung verkauft wird, um sich selbst umso besser als Opfer zu inszenieren. Dabei lassen sich immer wieder Kontinuitäten zum Antisemitismus des letzten Jahrhunderts feststellen, wonach die Juden bspw. eine Gruppe gewesen seien, die nicht zu erkennen gäbe, sich in die Gesellschaft integrieren zu wollen, daß sie nicht anpassungsfähig seien und daß das Judentum mit dem Christentum nicht vereinbar sei, um diese als Gefahr für den Volkskörper darzustellen. In dieser Opferrolle gefiel und gefällt man sich gerne und pflegt dann vermeintlich entsprechende Ängste, Ängste, die weniger auf der Kenntnis des Anderen, sondern auf Unwissenheit, Desinteresse oder schlicht Feindseligkeit beruhen.

Aber geht es wirklich um Ängste ? An dieser Stelle sind erhebliche Zweifel anzumelden. Die sog. Islamophoben sind sich der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Überlegenheit gegenüber dem Widerstand muslimischer Rebellen durchaus bewußt. Gegenüber der Diaspora der Muslime in den imperialistischen Ländern ganz zu schweigen. Und muss man erst an den ehemaligen US-amerikanischen Sicherheitsberater Brezinski erinnern, der auf die Frage, ob die Unterstützung islamischer Kräfte sich eines Tages als Boomerang erweisen könnte, lakonisch antwortete: Was sind ein paar aufgeregte Muslime gegen den Untergang der Sowjetunion ! Nichts möchte man heute bekräftigend antworten, was regt sich die Welt eigentlich so auf über ein paar aufgeregte Muslime ?

Was bildet die Grundlage für die gegenwärtig vorherrschende Islamfeindlichkeit ? Im Zuge der Einwanderung von ausländischen Arbeitskräften in die kapitalistischen Länder kamen auch Menschen mit islamischer Religion. Die Länder, die heute von der Kriegsmaschinerie der imperialistischen Länder aus wirtschaftlichen und geopolitischen Gründen unter die Botmäßigkeit von USA und EU gezwungen werden sollen, konnten vor einigen Jahrzehnten nicht so leicht überfallen werden, da dies unweigerlich eine Reaktion Moskaus nach sich gezogen hätte.
Das Schüren von antiislamischen Stimmungen erfüllt dabei eine doppelte Funktion:
Innenpolitisch soll die Arbeiterklasse im Namen der Religion gespalten und der Klassenkampf in einen Religions- oder Kulturkampf umgewandelt werden. Dies war vor einigen Jahrzehnten etwas schwieriger, weil in der Kategorie des Ost-West-Konflikts gedacht und wahrgenommen wurde.
Außenpolitisch werden die brutalen Raubzüge unter Mißachtung der elementarsten Rechte, Außerkraftsetzung der Genfer Konvention und Demütigung der unterworfenen Völker in jedweder perversen Form mit der Verteidigung der Menschenrechte gegen den Islam gerechtfertigt. Schon Marx wußte, daß die sog. Menschenrechte nur die Verwirklichung der Interessen der Kapitalistenklasse bedeuten.

Da gegenwärtig die Arbeiterklasse weder über eigene Kampforganisationen noch über Klassenbewußtsein verfügt,  fällt dies umso leichter und schlägt sich  notwendigerweise auch im ideologischen Klassenkampf nieder. Statt die materiellen Ursachen für gesellschaftliche Konflikte aufzusuchen, wird rein empirisch wahrgenommen, daß muslimische Rebellen das bürgerliche System im Spiegel ihrer Religion in Frage stellen und scheinbar irgendwelche bürgerlichen Freiheiten bedrohen, während die Arbeiterklasse als integrierter und politisch gefahrloser Bestandteil der Gesellschaft betrachtet wird, mit dem es auf der Grundlage des bürgerlichen Staates Kompromisse auszuhandeln gilt. Die Arbeiterklasse kann dabei froh sein, daß ihr diese bürgerlichen Freiheiten gewährt werden. Der Islam wird als alternatives Schreckgespenst immer wieder vor Augen geführt. D.h. die Frontlinie verläuft zwischen der bürgerlichen Welt und dem Islam.

Die bürgerliche Ideologie geht sogar soweit, den Islam mit Faschismus zu vergleichen. Man möchte diesbezüglich daran erinnern, daß der Islam weder die Organisationsform des frustrierten Kleinbürgertums innerhalb rein kapitalistischer Gesellschaften unter Führung des imperialistischen Finanzkapitals ist noch den rassistischen, systematischen Massenmord als symbolische Aufhebung des Klassenkampfs predigt.

Faschismus wird von der heiligen Inquisition der Menschenrechte als das Nichtvorhandensein bürgerlicher bzw.liberaler Verhältnisse (Die muslimischen Länder sind bekanntlich dank des Imperialismus halbkoloniale Länder oder Besatzungszonen) betrachtet. Die faschistische, staatliche Gleichschaltung, will heißen die Zerschlagung aller selbständigen Arbeiterorganisationen, wird gleichgesetzt mit dem Gedanken der Einheit von Ideologie (Theorie, Moral) und Praxis wie er in jeder Religion und sogar Philosophie üblich ist. Demnach wäre das christliche, islamische, konfuzianische usw. Mittelalter , währenddessen die Religion vorherrschend war, faschistisch. Man könnte noch vieles Weitere anführen, um die Absurdität dieses Vergleiches zu demonstrieren, wenn man dabei nicht Gefahr laufen würde, diesen hanebüchenen Unsinn dadurch auch noch ernst zu nehmen.

Angesichts einer solch grotesk verzerrten Wahrnehmung ist es nicht weiter verwunderlich, daß die herrschende Ideologie leichtes Spiel hat, die Menschen in ihrem Sinne zu erziehen und zu mobilisieren.
Der Druck der herrschenden Ideologie ist heute immens und droht den Marxismus mehr und mehr ins Abseits zu drängen und damit die Arbeiterklasse zum Spielball der Herrschenden zu machen.

Rein empirisch mag es mit den sog. Menschenrechten wie überall auf der Welt auch in muslimischen Ländern nicht rosig aussehen. Wer aber Materialismus durch Empirismus ersetzt wie auch ein großer Teil der Pseudolinken heute, der verteidigt objektiv die bürgerliche Ideologie und verfestigt damit diese Zustände. Denn daß die sozialen Verhältnisse in muslimischen Ländern so sind wie sie sind, liegt ursächlich nicht am Islam, sondern an den materiellen Verhältnissen, die das Produkt von Kolonialismus und Imperialismus sind. Diese Länder sind heute mehr denn je weder politisch noch ökonomisch autonom. Woher ein demokratisches Bewußtsein kommen soll, bleibt ein Rätsel, wenn diesen Ländern ständig diktiert wird, welche politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen sie zu ergreifen haben, damit sie Lieblinge der USA und EU werden. Und wer nicht pariert, wird eben mit Gewalt auf den rechten Weg der Wahrheit gebracht.

In der gegenwärtigen ideologischen Auseinandersetzung ist es daher besser, wenn das Wort Islamophobie vermieden wird, weil mit dem Ausdruck Islamophobie bürgerliche Ideologie reproduziert wird. Islamophobie reproduziert die Täter-Opfer-Ideologie, wonach die imperialistischen Länder die Opfer und der Islam der Täter wären. D.h. erstere werden passiv und bedroht wahrgenommen und hätten damit ein Verteidigungsrecht, während dem Islam die Rolle des aktiven Aggressors zukommt. Zudem beachte man übrigens die äußerst scharfsinnige Gegenüberstellung von bürgerlich-kapitalistischen Ländern und dem Islam, wie wenn es sich beim Islam um ein konkurrierendes Gesellschaftssystem wie den Kommunismus handelte, wie wenn nicht alle Länder mit muslimischer Bevölkerung an den Weltkapitalismus unter imperialistischem Vorzeichen angeschlossen wären und selbst auf kapitalistischer Grundlage funktionierten, wie wenn diese Länder den gleichen Islam praktizierten und nicht unterschiedliche Gesellschaften sowie Geschichten hätten und wie wenn marxistische Theorie heute überhaupt keine Geltung mehr hätte, wonach insbesondere die monotheistischen Religionen der ideologische Reflex vergangener feudaler oder asiatischer Produktionsweisen sind und heute ihren materiellen Nährboden im Kapitalismus finden.

Quelle:www.linkezeitung.de

Kriegserklärung der Génération Identitaire: "Unser Land, unser Blut, unsere Identität sind unser einziges Erbe"


Kriegserklärung der Génération Identitaire:


"Unser Land, unser Blut, unsere Identität sind unser einziges Erbe"

Die deutsch-nationale Junge Freiheit fragt vorsichtig optimistisch:
Tut sich endlich was in Europa? Fängt die europäische Jugend an aufzubegehren? Nachdem rund 100 Aktivisten des Bloc Identitaire kürzlich das Dach einer im Bau befindlichen Moschee in Poitiers besetzt haben und sich auch in Deutschland und Österreich „identitäre“ Gruppen gründeten, diskutieren Rechte, Islamkritiker und andere Nonkonformisten, ob es sich um eine ernstzunehmende neue Bewegung handle und wie diese einzuschätzen sei.
Wofür der französische Bloc Identitaire und seine pangermanischen Ableger stehen, verrät dieses Reklame-Video in drei Minuten; hier mit teils falschen deutschen Untertiteln. Da sagt einer:  
Wir sind die Generation der ethnischen Spaltung, des totalen Scheiterns des Zusammenlebens und der erzwungenen Mischung der Rassen.
Und ein anderer:
Unser Land, unser Blut, unsere Identität sind unser einziges Erbe.
Schick gemacht ist das Video, und die Sprecherinnen und Sprecher könnten geradewegs jüdische Israelis sein, so überzeugt sind sie von ihren Wurzeln, ihren Vorfahren und der Vorsehung. Und damit kein Mißverständnis aufkommt, droht einer: 
Versteht uns nicht falsch. Dies ist nicht bloß ein Manifest – es ist eine Kriegserklärung.
Die trutzigen Krieger sind den Muslimen ausgerechnet in Poitiers aufs Dach gestiegen, weil nämlich Karl Martells Recken 732 bei Tours und Poitiers das weitere Vordringen der Mauren nach Mitteleuropa verhindert haben. Ja, so lange schon verteidigen wir unser christliches Abendland.
Und mit der Identität, der patriotischen, haben's die französischen Identitären ganz ebenso wie ihre jüdischen Gesinnungsgenossen, auch sie umstellt von lauter Mauren. Die Junge Freiheit beglückwünscht derweil die Hoffnungsträger zu ihrem Umgang mit dem Identitätsbegriff:
Besonders bemerkenswert und strategisch geschickt ist der Verzicht auf philosophische Erörterungen, was unter „Identität“ zu verstehen sei; die emotional aufgeladene Debatte zwischen dem pi-Lager und den Sezessionisten hat kürzlich gezeigt, wie schwer eine erstens positive und zweitens theoretische Einheit hinsichtlich der zu verteidigenden Identität zu erzielen ist – zur Aufrüttelung breiter Kreise ist das Gegenteil weitaus geeigneter: „Ethnokulturelle“ (gerne auch „volkliche“ oder „völkische“) Gemeinsamkeit wird ex negativo durch alltägliche Anfeindungen von seiten meist muslimischer Migranten sowie durch die Arbeit der globalistischen herrschenden Klasse an der Abschaffung der europäischen Nationalstaaten erfahren, und sie wird intuitiv erlebt. Erst im nachhinein wird das unmittelbare Gefühl von Einheit und Zusammengehörigkeit theoretisch ausgestaltet und immer wieder neu und anders interpretiert.
Wie richtig, dient doch 
„ethnokulturelle“ (gerne auch „volkliche“ oder „völkische“) Gemeinsamkeit 
einzig und allein der Ausgrenzung Anderer. Und, so die Junge Freiheit recht gelehrt weiter:
Identität kann weder auf persönlicher noch auf kollektiver Ebene als unveränderlicher Wesenskern beschrieben werden, der den bloß oberflächlichen Wandel der Zeiten überdauern würde; sie kann niemals an einzelnen, isolierten Merkmalen festgemacht werden, sondern besteht in der Kontinuität ihrer Entwicklung, sofern sie noch als Ganzheit wahrnehmbar ist. Diese Kontinuität hat sowohl objektive als auch subjektive Seiten und manifestiert sich als stetiges Zusammenspiel intellektueller, emotionaler und voluntativer Aspekte: Sie stellt sich als Abstammungsgemeinschaft von Menschen gemeinsamer Sprache, Sitten und Gebräuche innerhalb eines mehr oder weniger abgegrenzten Gebietes dar, ist mit dem Gefühl eines gemeinsamen Schicksals verbunden, das sich in herausgehobenen Ereignissen und an besonderen Schicksalsorten verdichtet, und beruht auf dem täglichen Willen, diese Einheit nach innen und außen täglich aufs Neue zu bewähren und zu erkämpfen...
... Identität ist kein intellektuelles Konstrukt, beruht nicht auf Gesetzestexten und wohlfeilen abstrakten Bekenntnissen, sondern auf Gefühl und Willen.
Ja, Gefühl und Wille! Da kommt Hoffnung auf unter Baskenmütze, Kippa und Seppelhut. 
T:I:S, 29. Oktober 2012

Baron David de Rothschild: European Banker of the Year

Baron David de Rothschild: European Banker of the Year

Network

Diese Woche läuft von der Außenwelt weitestgehend unbeachtet, die alljährliche Euro Finance Week. Neben dem European Banking Congress, über den wir bereits 2010 und 2011 berichteten, stand auch die Vergabe des Titels “Europäischer Banker des Jahres” an. Dieser wird von der Group of 20+1 vergeben, die auch durch Dr. Nader Maleki ins Leben gerufen wurde. Kein geringerer als Baron David de Rothschild, welcher Vorsitzender der Rothschilds Continuation Holdings und der Bank N M Rothschild & Sons ist, bekam diesen Titel. Auch wenn sich die Familie Rothschild in der letzten Zeit etwas offener gibt, überrascht es doch ein wenig. Ein Blick auf den Mann kann nicht schaden.

Noch vor wenigen Jahren hielten viele die Familie Rothschild für eine Sage. Es erschien den Menschen unmöglich, derart Mächtig zu sein und nirgends aufzutauchen. Die Theorien um diese Familie sind mannigfaltig und die Vorwürfe zum Teil gravierend. Eines läßt sich jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, das Netzwerk dieser Familie ist sehr, sehr mächtig.
Wer nicht im Sinne der Familie schreibt, ist sehr schnell dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt und wenn der nun nicht paßt, nennt man es eben einen “strukturellen Antisemitismus.”
Eigentlich ist es auch müßig sich mit der Herkunft oder der Religion der Rothschilds zu beschäftigen, viel interessanter ist das durch den Vorfahren Mayer Amschel Rothschild geschaffene Netzwerk, daß zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes Kriegsentscheidend war.
Ein Artikel in der New York Times vom 26.Januar 1913 titelt:
Wie die Rothschilds ein Vermögen von 2 Milliarden Dollar machten[1]

Was alleine das in heutige Kaufkraft bedeuten würde, dürfte den Rahmen des Vorstellbaren sprengen. Eine Summe von ungeheurem Ausmaß. Warren Buffett oder Bill Gates, würden daneben aussehen wie arme Schlucker, das ist relativ sicher.
Die Familie Rothschild hat es über Jahrhunderte geschafft, nicht in den öffentlichen Fokus zu geraten, mit dieser Zurückhaltung ist es offensichtlich vorbei. Erst am 09. November erschien ein acht Seiten langer Artikel im Manager-Magazin unter dem Titel:
Bankerdynastie: Im Reich der Rothschilds
Die Bankerdynastie hat es über Jahrhunderte geschafft, Milliarden und Einfluss zu bewahren. Nun ordnen die Bankiers ihr Reich neu. Ein exklusiver Einblick in den verschwiegenen Clan.[2]
Im Jahr 2008 zitierte Alex Jones einen Artikel aus einer Tageszeitung der Vereinigten Arabischen Emirate, The National. Der Titel lautet:
Baron David de Rothschild: Die Wirtschaftskrise wird eine neue Weltordnung und Weltregierung bringen.
“Wir haben ca 250 Jahre Familienerfahrung im Finanzierungs-Geschäft”, sagt Baron Rothschild. “Wir beraten beide Seiten der Bilanz, und wir tun es weltweit.[3]“
Nun aber zurück zur Person. Wer ist eigentlich dieser Baron David de Rothschild? Sehr schnell kann man ihn mit dem jüngeren David Mayer de Rothschild verwechseln, welcher mit einem Katamaran aus Plastikflaschen (der Plastiki) den Pazifik überquerte um auf den Müllstrudel hinzuweisen.
Baron David René de Rothschild ist der Sohn von Guy de Rothschild, welcher den Pariser Zweig der Familiendynastie leitete. Diese wurde 1981 François Mitterrand verstaatlicht, womit wir auf den Kern des Titels zurückkommen. Der Tagesspiegel schreibt zur Ehrung:
Er stammt aus einer Familie mit großer Geschichte. Und doch sagt David Baron de Rothschild: “Nur die eigene Leistung zählt”. Seine Leistung ist es, dass er Dynastiezweige des Bankhauses aus England und Frankreich wiedervereinigt hat. Dafür wurde er am Montag zum “European Banker of the Year” gekürt.[4]
Die Group of 20+1 besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dieter Balkhausen, Wirtschaftsjournalist
Gerald Braunberger, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Katja Dofel, n-tv Nachrichtenfernsehen
Jörg Eigendorf, WELT Gruppe
Dr. Marika de Feo, Corriere della Sera
Ulla Herrmann, ARD – Hessischer Rundfunk
Christiaan Hetzner, Thomson Reuters
Jean-Philippe Lacour, Les Echos
Robert Landgraf, Handelsblatt GmbH
Klaus Dieter Oehler, Stuttgarter Zeitung
Ulrich Reitz, n-tv Nachrichtenfernsehen
Mark Schieritz, DIE ZEIT
Albrecht F. Schirmacher, Der Platow Brief
Reinhard Schlieker, ZDF
Andreas G. Scholz, DAF Deutsches Anleger Fernsehen AG
Michael Steen, Financial Times
Patricia Szarvas, CNBC
Robert von Heusinger, DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH
Christoph Wehnelt, Finanzplatz-Frankfurt.EU
Und natürlich +1, Dr. Nader Maleki.[5]

Wer einen Blick auf die Ahnentafel der Familie Rothschild legt und sich dort etwas beliest, dürfte erstaunt sein, wie wenig bisher über diese äußerst mächtige Familie an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Diese Zurückhaltung nimmt jedoch immer mehr ab, was dem Umstand geschuldet sein könnte, daß dieses Imperium kaum noch zum Wanken gebracht werden kann.


Carpe diem

[1] http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=F50C1EFE385F13738DDDAF0A94D9405B838DF1D3 Da ich nicht weiß ob man angemeldet sein muss hier noch der Pagelink : http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F50C1EFE385F13738DDDAF0A94D9405B838DF1D3
[2] http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,864730,00.html
[3] http://www.prisonplanet.com/baron-david-de-rothschild-economic-crisis-will-bring-new-world-order-global-governance.html
[4] http://www.tagesspiegel.de/meinung/davidbaronderothschild-nur-die-eigene-leistung-zaehlt/7410958.html
[5] http://www.malekigroup.com/de/MalekiGroup.html?sub=vereine&verein=4
http://www.ftd.de/karriere/management/:banker-mit-imageproblem-der-zweifelhafte-ruhm-der-banker-of-the-year/70073631.html


Quelle: www.iknews.de

Color Revolutions: Argentina Next?

Color Revolutions: Argentina Next?






Tony Cartalucci




    Suspicion grows as Western criticism of Argentina's   nationalization and rebuffing of "rules of global finance"   sharpens in tandem with street protests.




Western media agencies have begun enthusiastically covering demonstrations in Argentina's capital, Buenos Aires. CNN, AP, and the BBC have all covered the protests in equally vague terms, failing to identify the leaders and opposition groups behind them, while BBC in particular recycled "Arab Spring" rhetoric claiming that, "opposition activists used social networks to mobilise the march, which they said was one of the biggest anti-government protests in a decade."

The Western media claims the protesters are angry over, "rising inflation, high levels of crime and high-profile corruption cases," all the identical, vague grievances brought into the streets by Wall Street-backed opposition groups in Venezuela. Underneath these unsubstantiated claims, lies the International Monetary Fund, and threats of sanctions aimed at Argentina's turning away from the US Dollar and the Wall Street-London dominated international financial order.

And like in Venezuela, a coordinated campaign against the Argentinian government, led by President Cristina Fernandez de Kirchner, has begun in op-eds across the Western media.

The Chicago Tribune in an op-ed titled, "A wrong turn in Buenos Aires: Argentina's populist economic policies court disaster," stated:
What a shame to see a country of such great economic promise swerving off the road to prosperity again.
The latest in a history of unforced errors began in 2007. National elections ushered in populist President Cristina Fernandez, who has led her nation to the brink of disaster by refusing to play by the rules of global finance. She restricted international trade, violated contracts and pumped out phony data to disguise the soaring inflation her policies brought about. All the while she scored cheap political points by blasting the rich countries of the north for their supposed economic imperialism.

Argentina took a grave step in May when it nationalized YPF, its main energy company. The takeover, condemned around the world, forced out Spain's Grupo Repsol, which owned a majority stake in YPF. Repsol was providing the engineering know-how and financial investment to develop Argentina's massive energy reserves—including the huge Vaca Muerta oil-and-gas find.

Negotiations to compensate Repsol for Argentina's asset-grab will end badly for Argentina. The European Union is likely to impose sanctions. Repsol wants $10 billion, and it has sent the message to rival energy companies that it will not permit others to profit from its confiscated assets. Argentina will have a hard time finding partners to help it develop what should be a lucrative resource.

The financial coup against Repsol won strong national support. The approval ratings of Fernandez temporarily shot up. Even opposition parties backed the move. Government officials talked about how they had restored Argentina's dignity by standing up to foreigners exploiting its natural bounty. Meantime, Fernandez kept the once-hot economy going by nationalizing private pension funds, redirecting the money into housing loans, and expanding welfare programs by decree.

Now Argentina has to pay the price.
What is likely to follow will be coordinated attacks including sanctions, isolation, political attacks, currency attacks, and of course US-engineered unrest in the streets, which can range from protesters merely clogging traffic, to escalating violence triggered by the now notorious "mystery gunmen" used in US unconventional warfare to destabilize, divide, and destroy nations.

But also like in Venezuela, if enough awareness can be raised in regards to what the West is doing, and the disingenuous intentions and interests driving opposition groups into the streets, these efforts being used to coerce Argentina back into the Western dominated "world order" articulated by US think-tank policy makers like Robert Kagan as serving "the needs of the United States and its allies, which constructed it," can ultimately be thwarted.
....
If you are in Argentina, or are familiar with the opposition groups now demonstrating against the Argentinian government, with knowledge of their leaders, demands, ideology, and affiliations, please contact the Land Destroyer Report at cartalucci@gmail.com. 





Courtesy of Land Destroyer
Source: http://landdestroyer.blogspot.it/2012/11/color-revolutions-argentina-next.html?utm_source=BP_recent
Publication date of original article: 09/11/2012
URL of this page: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=8547

Documentary: Adam Curtis-The Trap



This is another brilliant Adam Curtis documentary originally produced for the BBC. It talks about the modern political realities, where the policies came from and the massive failures of those ideals and how they have ended up exactly where they did not want to be.

This episode starts in the Cold War and shows the seeds that were sown to produce the modern political reality.


Creator: Adam Curtis

Source: www.youtube.com

Gesundheitsschädlicher Regen aus Thyssen-Stahlwerk

Rio de Janeiro: Gesundheitsschädlicher Regen aus Thyssen-Stahlwerk

medico international unterstützt brasilianischen Partner bei Untersuchung der Gesundheitsfolgen

Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international kritisiert die brasilianische Niederlassung des deutsche Thyssen-Krupp- Konzern TKCSA für seine „Politik der kontinuierlichen Verharmlosung“, die er im Zusammenhang mit den gesundheits- und umweltschädlichen Folgen seines Stahlwerkes in der Bucht von Rio de Janeiro betreibt. Nach dem jüngsten Störfall Anfang November, bei dem erneut großen Mengen sogenannten Silberregens auf die Region niederging, fordert medico international die restlose Aufklärung über die Zusammensetzung des niedergegangenen Staubes. Laut dem brasilianischen medico-Partner PACS, der seit vielen Jahren die Bewohner der Region in der Durchsetzung ihres Rechte auf Gesundheit und eine saubere Umwelt begleitet, klagen die Anwohner erneut über Atembeschwerden und Hautausschlägen. Doch die Werksleitung leugnet jeden Zusammenhang mit dem Störfall.
Zum dritten Mal droht dem Konzern eine Strafzahlung - dieses Mal in Millionenhöhe - für die angerichteten Umweltschäden. „Wir hoffen, dass die brasilianischen Behörden nicht zulassen, dass TKCSA die Gelder wieder in eigenen soziale Projekte stecken darf, die vor allen Dingen darauf abzielen, die einheimische Bevölkerung zu beruhigen und für Thyssen-Krupp zu werben“, so Katja Maurer, Sprecherin von medico international. Beim letzten Störfall musste das Werk 1,1 Millionen Euro Strafe zahlen, konnte aber ein Großteil des Geldes in sogenannte Projekte für Corporate Social Responsibility stecken. Natürlich ist jedes dieser Sozialprojekte mit großen Hinweisschildern auf die Herkunft der Gelder durch das TKCSA-Werk versehen. Die betroffene Bevölkerung erlebe dies als einen Hohn auf ihre Sorgen und Nöte, so Maurer. Denn seit dem Baubeginn des Stahlwerks im Jahr 2006 vollzieht sich Leben und Alltag der Bewohner im Schatten dieses größten Stahlwerks Lateinamerikas, das keine der wirtschaftlichen Erwartungen erfüllt. Statt einer prosperierenden Ökonomie hat das Stahlwerk für die Anrainer bislang vor allen Dingen negative Folgen für Gesundheit und Lebensqualität gezeitigt.
medico international unterstützt aus diesem Grund die Anfertigung einer Vorstudie zur Gesundheitssituation der lokalen Bevölkerung. Nach wie vor ist die Beunruhigung unter der Bevölkerung über die Gesundheits-Folgen der Störfälle und des Stahlwerkes groß. Hier soll die Studie Klarheit herstellen und konkrete Maßnahmen zur gesundheitlichen Stabilisierung der Situation vor Ort entwickeln.


Quelle:www.medico.de

Flugabwehr für die Exilführung

Flugabwehr für die Exilführung
 
 
19.11.2012
DAMASKUS/ANKARA/BERLIN
 
(Eigener Bericht) - Die Bundeswehr steht möglicherweise vor einem Einsatz unmittelbar an der syrischen Grenze. Medienberichten zufolge wird die Türkei noch am heutigen Montag die offizielle Bitte an die NATO richten, "Patriot"-Flugabwehrraketen weit im Südosten ihres Territoriums zu stationieren. Es gehe um Schutz gegen syrische Kampfflieger sowie Raketen, heißt es; die Bundesregierung stimme einer deutschen Beteiligung mit bis zu 170 Militärs zu. Tatsächlich beziehen sich die Stationierungspläne nicht nur auf Gebiete, in denen seit geraumer Zeit die Konflikte mit kurdischen Separatisten eskalieren. Sie schaffen zudem die Voraussetzungen für die Einrichtung von Flugverbotszonen in Syrien, für die in der letzten Woche Berichten zufolge ranghohe Militärs aus der Türkei und den USA dem Weißen Haus konkrete Pläne vorgelegt haben. Hintergrund ist die Absicht der kürzlich in Qatar neu gebildeten syrischen Exilführung, in wenigen Wochen ihr Exil zu verlassen und sich in Nordsyrien festzusetzen. Dazu benötigt sie Sicherheit vor Angriffen aus der Luft.
 
 
Gegen Raketen und Flugzeuge
 
 
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, steht ein Einsatz deutscher Soldaten unmittelbar an der syrischen Grenze bevor. Demnach wolle die Türkei noch am heutigen Montag eine offizielle Bitte an die NATO richten, Flugabwehrraketen vom Typ "Patriot" im Südosten ihres Hoheitsgebietes zu stationieren. Man wolle sich damit gegen Angriffe der syrischen Luftwaffe schützen, heißt es. Die Stationierung der "Patriot"-Batterien mache auch deutlich, dass Ankara sich auf die Unterstützung der NATO verlassen könne. In der Tat sei der zuständige NATO-Oberkommandierende bereit, der türkischen Bitte zu entsprechen. Auch die Bundesregierung habe bereits ihre Zustimmung deutlich gemacht; dies sei von Bedeutung, da nur Deutschland, die Niederlande und die USA über moderne Raketen vom Typ PAC-3 verfügen. Diese sind in der Lage, Flugzeuge und Raketen gleichermaßen zu bekämpfen. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, ist die Entsendung von ein bis zwei Patriot-Staffeln geplant; da zur Bedienung einer Staffel bis zu 85 Soldaten benötigt würden, stehe nun ein Kontingent von bis zu 170 deutschen Militärs zur Debatte. Weil es sich nur um eine Verlegung im Bündnisgebiet handele, müsse der Bundestag womöglich gar nicht darüber abstimmen.[1]
 
 
Stationierung im Konfliktgebiet
 
 
Die Stationierung von "Patriot"-Raketen im Südosten der Türkei ist aus mehreren Gründen von erheblicher Brisanz. Zum einen hat die PKK in den kurdischsprachigen Gebieten an der Grenze zu Syrien ihre separatistischen Aktivitäten im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Hintergrund ist, dass Damaskus die Kontrolle über die kurdischsprachigen Gebiete Syriens schon lange nicht mehr aufrechterhalten kann und dort inzwischen die PKK-nahe Partiya Yekitîya Demokrat (PYD, Partei der Demokratischen Union) dominiert. Im Juli hat die PYD die Kontrolle über mehrere kurdisch geprägte Ortschaften im Norden Syriens nahe der Grenze zur Türkei übernommen; seither wächst in Ankara die Befürchtung, die PKK könne ihre grenzüberschreitenden Aktivitäten ausweiten und den kurdischen Separatismus unkontrollierbar eskalieren lassen. Entsprechend geht das türkische Militär wieder deutlich aggressiver gegen die PKK vor. Das Gebiet, in dem die "Patriot"-Raketen mutmaßlich stationiert werden, ist zumindest teilweise mit dem Konfliktgebiet identisch.
 
 
 
Flugverbotszonen
 
 
Darüber hinaus überwachen die "Patriot"-Radaranlagen, werden sie tatsächlich an der türkisch-syrischen Grenze stationiert, diverse Gebiete in Syrien, in denen die Aufständischen die Kontrolle übernommen haben. Erfasst würden dann syrische Hubschrauber und Kampfflieger, die gegen die Aufständischen in diesen Gebieten vorgehen; die "Patriot"-Stationierung trüge damit maßgeblich dazu bei, die Voraussetzungen für die Einrichtung von Flugverbotszonen zu schaffen, wie sie von einflussreichen Kräften im Westen und syrischen Rebellen schon seit langer Zeit gefordert werden. Türkische Medien berichteten letzte Woche, ranghohe Militärs aus Ankara und Washington hätten sich nun auf einen entsprechenden Plan geeinigt, der nicht zuletzt die Stationierung von "Patriot"-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze vorsehe; das Papier liege mittlerweile Präsident Obama zur Zustimmung vor. Die Reichweite der "Patriots" beläuft sich auf mehrere Dutzend Kilometer - genug, um Kampfhandlungen der syrischen Luftwaffe in einem großen Gebiet entlang der Grenze zu unterbinden.
 
 
Die neue Exilführung
 
 
Die aktuelle Bedeutung der Pläne für Flugverbotszonen ergibt sich aus den jüngsten Verhandlungen über die Bildung einer syrischen Exilregierung in Qatar. Unter erheblichem Druck des Westens hat sich dort vor wenigen Tagen eine neue Führung gebildet, die den bislang vom Westen protegierten, von der Muslimbruderschaft dominierten Syrian National Council (SNC) einbezieht, ihn aber einer neuen Leitung unterstellt - er hatte sich zuvor als weitgehend handlungsunfähig erwiesen. Führende Kraft bei den Verhandlungen in Qatar war laut Berichten [2] der syrische Oppositionelle Riad Seif, der bereits seit den 1990er Jahren Kontakte zum außenpolitischen Establishment in Berlin hält und im Juni in die deutsche Hauptstadt übergesiedelt ist. Seif ist in die Aktivitäten einer multinationalen "Arbeitsgruppe" zur Umgestaltung der syrischen Wirtschaft involviert, die von einem Büro im Auswärtigen Amt aus gesteuert wird - von einem Deutschen (german-foreign-policy.com berichtete [3]). In Qatar ist unter Seifs Mitwirkung Moaz al Khatib zum Vorsitzenden der neuen "Nationalen Koalition der syrischen Revolutionäre und der oppositionellen Kräfte" ernannt worden, ein früherer Prediger an der bedeutenden Umayyaden-Moschee in Damaskus, der in deutschen Medien meist als gemäßigter Angehöriger einer der angesehensten Damaszener Traditionsfamilien beschrieben wird. Kritiker weisen darauf hin, dass Al Khatib öffentlich Sympathie für den Prediger Yusuf al Qaradawi bekundet, einen in Qatar ansässigen Muslimbruder, der als einer der einflussreichsten Islamisten der Gegenwart gilt.[4] Zudem habe er sich verächtlich über Juden und Schiiten geäußert.[5]
 
Umzugspläne
 
Al Khatibs Exilführung plant, in wenigen Wochen ihr Exil zu verlassen und sich im Norden Syriens zu etablieren.[6] Dort kontrollieren die Aufständischen inzwischen große Gebiete und die Mehrzahl der Grenzübergänge in die Türkei, womit die Versorgung der Rebellenregionen als gesichert gelten kann. Gefährdet werden die Umzugspläne der Exilführung nur noch durch die syrische Luftwaffe, deren Angriffe die Aufständischen bislang nicht verhindern können. Flugverbotszonen würden dies ermöglichen. Sie schüfen damit die Voraussetzungen, eine syrische Rebellenregierung im Lande zu installieren und den Aufstand weiter voranzutreiben. Mit deutschen "Patriot"-Batterien nähme auch die Bundeswehr aktiv daran teil.
 
[1] Bundeswehr soll in die Türkei; www.sueddeutsche.de 17.11.2012
[2] Eine neue Koalition gegen Assad; Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.11.2012
[3] s. dazu The Day After (III)
[4] s. dazu Die kommenden Kräfte
[5] Islamist-In-Chief; www.foreignpolicy.com 14.11.2012
[6] Eine neue Koalition gegen Assad; Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.11.2012
 
Quelle:www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58467

Ronaldo donates for Children in Gaza

Cristiano Ronaldo donates €1.5mn to children in Gaza


Real Madrid's Portuguese forward Cristiano Ronaldo (AFP Photo / Dani Pozo) 
 
Real Madrid's Portuguese forward Cristiano Ronaldo (AFP Photo / Dani Pozo)
Real Madrid iconic forward Cristiano Ronaldo has donated €1.5 million to Palestinian children in Gaza, the Arabic version of the club’s Classico network reports.
The star forward gave his Golden Boot which he earned in 2011 to the Real Madrid foundation. The Spanish giants in their turn sold it at auction and will now donate the funds to schools in Gaza
According to various reports, the Real Madrid Foundation has helped to build 167 schools in 66 countries.
It’s not the first time Ronaldo has given to charity. Last year he sold most of his sports shoes at a Real Madrid Foundation auction which was also dedicated to raising funds for schools in Gaza.
Ronaldo became the most expensive footballer in history after moving from Manchester United to Real Madrid in a transfer worth €93.9 million. In addition, his contract with Real Madrid, in which he is paid €12 million per year, makes him one of the highest-paid footballers in the world.

Source: www.rt.com

GAZA:"Der Wahnsinn muss aufhören"

Pressemitteilung, 21.11.2012

Gaza: "Der Wahnsinn muss aufhören"

medico international ruft zu Spenden auf

„Ich will nur, dass dieser Wahnsinn aufhört“, so die medico-Projektpartnerin Majeda Al-Saqqa vom „Zentrum für Kultur und Freiheit des Denkens“ (CFTA), die im Gaza-Streifen unter anderem für Frauen und junge Mädchen Gesundheits- und psychosoziale Projekte durchführt. Majeda Al-Saqqa weiß, wovon sie spricht, nicht nur aus eigenem Erleben. Sie arbeitet in einem der dicht besiedelsten Orte des Gaza-Streifens, in der Flüchtlingsstadt El-Burrej. Hier wie im ganzen Gaza-Streifen gibt es keine Möglichkeiten, sich vor den israelischen Bombenangriffen zu schützen. Die Angst ist allgegenwärtig, auch in sogenannten Friedenszeiten, da immer wieder israelische Drohnen über dem Gebiet kreisen. Auch wenn sich die Menschen an diese militärische Präsenz gewöhnt haben, brechen in Momenten der kriegerischen Eskalation wie derzeit die alten Wunden, traumatisierenden Angsterfahrungen und die Erinnerung an den Verlust von Angehörigen wieder auf.
Die psychischen Belastungen der Bewohnerinnen und Bewohner im Gaza-Streifen, die Gefühle von Schutzlosigkeit und Ohnmacht, gehen in diesen Tagen bis an die Grenze des Erträglichen. Wie der israelische medico-Partner „Ärzte für Menschenrechte“ mitteilt, richten sich die Bombenangriffe gezielt gegen die zivile Infrastruktur. Das bestätigt die Ängste und Ohnmachtsgefühle. Hinzu kommen Erklärungen des israelischen Innenministers, der ankündigte, man werde den Gaza-Streifen ins Mittelalter zurückbomben.
Die Zivilbevölkerung zahlt auf beiden Seiten den Preis für die militärische Gewalt. Aber nicht nur die Zahl der Opfer ist in diesem Konflikt ungleich verteilt, sondern auch Macht und Ohnmacht. Dem muss auch eine deutsche Außenpolitik Rechnung tragen, so medico international, will sie tatsächlich Fortschritte in Richtung einer friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts erzielen.
„Die humanitäre Krise im Gaza-Streifen“, so der medico-Repräsentant für Israel-Palästina, Riad Othman, „ist ein chronischer Zustand, der durch die aktuellen Angriffe verschärft wird.“ Eine Klinik des medico-Projektpartners Palestinian Medical Relief Society (PMRS) wurde durch die aktuellen israelischen Angriffe beschädigt. medico international liefert derzeit Medikamente in den Gaza-Streifen und unterstützt die psychosoziale Arbeit von CFTA. Gemeinsam mit 43 anderen Hilfsorganisationen, die in Palästina tätig sind, hat medico einen Aufruf an die internationale Politik veröffentlicht, sich für die sofortige Beendigung der Angriffe einzusetzen. Für diese Nothilfemaßnahmen im Zusammenhang mit der kriegerischen Eskalation im Gazastreifen bitten wir dringend um Spenden.

Spendenkonto von medico international:

Konto-Nr. 1800
Frankfurter Sparkasse
BLZ 500 502 01
Stichwort: "Israel – Palästina"
medico international ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und Träger des DZI-Spendensiegel. Die Spende ist daher steuerlich absetzbar.

Kontakt

Für Nachfragen und Interviewwünsche wenden Sie sich an:
  • Riad Othman, medico-Repräsentant für Israel und Palästina, Büro Ramallah: Tel. +972 (0)59 999 7418 oder ho-jlem@medico.de
  • Tsafrir Cohen, medico-Nahostreferent, Büro Frankfurt: Tel. 069 / 94438-47 oder tc@medico.de